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Ideen aus Workshops : Bürgerwerkstatt will Breklum verbessern

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

20 Gemeindevertreter und Bürger einer Arbeitsgruppe schmieden Pläne für die Weiterentwicklung des Dorfes.

Bürgermeister Heinrich Bahnsen stellte die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt Agenda 2020 in der Gemeinderats-Sitzung in Breklum vor. An mehreren Tagen hatte sich eine Arbeitsgruppe von 20 Gemeindevertretern und Bürgern zusammengeschlossen, um Pläne für die Weiterentwicklung des Dorfes zu schmieden. Die Wünsche waren unter anderem die Bildung eines Seniorenbeirates, ein Bürgerfonds für Bedürftige, ein zentrales Gemeindezentrums mit Altenbegegnungsstätte, ein Treffpunkt der Vereine und eventuell ein Familien- und Ärztezentrum. Zudem könnten eine Anschaffung eines Bürgerbusses oder ein Anbau des kirchlichen Kindergartens innovativ sein. Einige Punkte würden laut Bahnsen sicher an finanziellen Grenzen scheitern, doch das sollte in den Ausschüssen geprüft werden. Das Gremium war sich einig, die Punkte zur Bearbeitung in die Fachausschüsse abzugeben. Der Gemeinde-Chef lobte Arbeit und Moderation der Fachfrau Elke Kirchner aus Husum. Sie habe als Unparteiische die Workshops kompetent begleitet. Er hätte sich allerdings mehr Bürgerbeteiligung gewünscht. Die meisten Akteure seien ja bereits in ehrenamtlicher Funktion in Ausschüssen, Gemeindevertretung oder Vereinen integriert.

Mehr Einwohner hätten vielleicht noch weitere Ideen gebracht. „Am 20. November wird eine Einwohnerversammlung im Christian-Jensen-Kolleg stattfinden. Dort werden wir die Ergebnisse detailliert vorgestellt“, kündigte der Bürgermeister an. Auch Gemeindevertreter Frank von Bahlen bedauerte, dass im Verhältnis zu den 2400 Einwohnern nur relativ wenige aktiv waren, und das trotz Rundschreiben an alle Haushalte. Vertreterin Heinke Arff hingegen war dankbar: „Es war eine gute Zahl. In kleinen Gruppen hat sich alles entwickelt und wir haben Schritte nach vorn gemacht.“ Auch Gemeinderatsmitglied Walter Klang sprach von positiven Aktionen. Viele hätten vielleicht befürchtet, einen Job „aufs Auge gedrückt“ zu bekommen. Möglicherweise sind laut Gemeindevertreter Bernhard Schweger die Menschen im Ort grundsätzlich zufrieden.

Der Gemeinde-Chef berichtete zudem, dass die Entwicklung im Baugebiet Riddorf erfreulich sei. Zwei Einfamilienhäuser stehen bereits. Ein zusätzliches Grundstück ist verkauft. Ein weiterer Kaufvertrag wird vorbereitet. Kürzlich habe laut Bahnsen eine Sitzung des Schulverbandes Mittleres Nordfriesland stattgefunden. Die Mitglieder einer Arbeitsgruppe zur Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Gemeinschaftsschule Bredstedt hatten dargelegt, dass die in der dreijährigen Erprobungsphase nötigen Mindest-Schülerzahlen von 50 erreicht werden würden. Was allerdings danach sein werde, müsse noch eine in Arbeit befindliche Prognose zeigen. Die werde in der Sitzung am 28. Oktober vorgelegt. Dann soll es auch eine Entscheidung geben. Investiert werden müssten 200 000 Euro.

Einstimmig beschlossen schließlich die Gemeindevertreter, die Freiwillige Feuerwehr Breklum anlässlich des geplanten Festkommers zum 125-jährigen Bestehen mit 2000 Euro zu unterstützen.





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erstellt am 21.Okt.2014 | 14:15 Uhr

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