Arbeiten im Plan : Brückensperrung wird nicht verlängert

Die Brückenklappe ist ein Stück hochgefahren, damit die Riegel erneuert werden können.
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Die Brückenklappe ist ein Stück hochgefahren, damit die Riegel erneuert werden können.

Noch bis Montag, 31. Oktober, wird die Eiderbrücke bei Friedrichstadt für den Verkehr gesperrt sein. Dann sind die Klappenriegel repariert und die Eiderquerung kann wieder zweispurig befahren werden.

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23. Oktober 2016, 08:00 Uhr

„Wir liegen voll im Zeitplan, mit Ende der Herbstferien sind wir fertig. Dann können auch wieder die Schulbusse über die Eiderbrücke bei Friedrichstadt rollen“, sagt Kai-Uwe Schacht, Leiter der Niederlassung Itzehoe des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr. Seit dem 14. Oktober ist nämlich die stählerne Eiderbrücke im Zuge der L 156 für den Verkehr voll gesperrt. Auch Fußgänger können dort den größten Fluss des Landes nicht mehr überqueren. Es bleibt für motorisierte Verkehrsteilnehmer nur der Umweg über die Brücke bei Tönning nach Friedrichstadt, und das sind immerhin rund 30 Kilometer. Besonders ärgerlich ist dies für die Dithmarscher, die ihren Arbeitsplatz in der in Sichtweite liegenden Stadt Friedrichstadt haben. Doch Schacht ist optimistisch, die 14-tägige Sperrung wird seines Wissens nicht verlängert.

Nach der großen Generalüberholung und dem Ausbau der beiden Brückenklappen mit einem Schwimmkran müssen nun nach zehn Jahren die Verriegelungsbleche der beiden Klappen nachjustiert, beziehungsweise erneuert werden. Wie bei einem Türschloss, erläutert Schacht, greifen diese Bleche ineinander und halten die geschlossenen Brückenklappen zusammen. Voraussagen, wann diese Riegel so abgescheuert sind, dass sie erneuert werden müssen, könne man nicht. Dies hänge unter anderem auch von der Anzahl der Öffnungen und des dann folgenden Ineinandergreifens ab. Um nicht in kürzester Zeit erneut eine Sperrung aussprechen zu müssen, werde zudem auch die Hydraulikanlage der Klappbrücke gleich mitgeprüft und einige Teile ausgetauscht. Am Montag (31.) soll um 5 Uhr die Brücke wieder befahrbar sein. Dann werde auch die Ampelanlage ausgeschaltet, so dass der Verkehr nach langer Zeit auch wieder zweispurig fließen könne, verspricht der Niederlassungsleiter. Denn so sagt er: „Bislang haben wir keine Probleme, es läuft alles nach Plan.“

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