zur Navigation springen

Trümmerfeld unter Windmühle : Blitzschlag zerfetzte Windmühlen-Flügel

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Nach einem Blitzschlag in einen Windmühlenflügel in Oldenswort sah es im Umkreis von 150 Metern wie ein Trümmerfeld aus. Kunststoffteile des Flügels schleuderten durch die Gegend. Ein Anlieger machte sich Sorgen.

Jetzt drehen sich wieder alle sechs Windkraftanlagen der Betreibergesellschaft Moordeich im gleichnamigen Oldensworter Ortsteil, zu denen auch eine Bürgerwindanlage gehört. Eine von ihnen war seit geraumer Zeit außer Betrieb, weil einer ihrer Flügel wahrscheinlich nach einem heftigen Blitzeinschlag während des Orkantiefs „Xaver“ geborsten war. „Obgleich an allen Rotorblättern Rezeptoren die Funktion von Blitzableitern haben, muss die Entladung so stark gewesen sein, dass stark erhitztes Kondenswasser den größten Teil des Kunststoffelements zerstört hat“, vermutet der örtliche Vertreter der GmbH, Johannes Haack. Diese Annahme hat zwischenzeitlich ein Gutachter im Wesentlichen bestätigt.

„Nach der Havarie der Zwei-Megawatt- Anlage sah es hier im Umkreis von rund 150 Metern wie auf einem Trümmerfeld aus. Einzelteile waren in dem Sturm sogar auf den nahegelegenen Norderweg geflogen“, erinnert sich Haack. „Bürgermeister Frank-Michael Tranzer hat spontan reagiert und die Straße gleich nach meinem Anruf zusammen mit Gemeindearbeitern abgesperrt.“ Ein Anwohner hatte sich besorgt geäußert. Er appelliert an alle Verantwortlichen, dass die Mindestabstände für Windräder zur Wohnbebauung nicht verringert werden. Erst vor wenigen Tagen konnte die Reparatur erfolgen, weil der Hersteller der Mühle keinen passenden Ersatz vorrätig hatte und jetzt ein überholtes „Blatt“ lieferte.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Feb.2014 | 11:30 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen