zur Navigation springen

Garding : Bis September erstmal wieder freie Fahrt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf eine Sommersaison ohne Baustellenampel dürfen sich Einheimische und Gäste in Garding freuen. Die Süderstraße soll erst im September asphaltiert werden.

Demnächst wird es bis auf Weiteres wieder freie Fahrt auf der Bundesstraße 202 durch Garding heißen. Bis dahin werden die Fräsarbeiten im Bereich Süderstraße abgeschlossen und die Deckschicht aufgetragen sein. Die Baustellenampel hat dann ihren Dienst zunächst getan. „Im September wird der Asphalt dann in zwei Etappen aufgetragen“, informierte der Vorsitzende des Wirtschafts- und Tourismusausschusses der Stadt Garding, Michael Katryniak (SPD), in der jüngsten Sitzung. Die Sanierung der B  202 in Garding wird auch in einer Einwohnerversammlung Mitte Juli Thema sein.

Eine weitere erfreuliche Nachricht hatte er im Gepäck: „Die Telekom ist mit dem Breitbandausbau in der gesamten Stadt gestartet.“ Die Hausanschlüsse werden allerdings nach wie vor herkömmlich mit Kupferkabeln versorgt. Dennoch kann das Unternehmen Datengeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit anbieten, was auch, so der Vorsitzende, funktioniere. Ab Januar 2018 kann sogar mit bis zu 250 Mbit gesurft werden. In den Neubaugebieten wird es allerdings tatsächlich heißen: Glasfaser bis an jedes Haus. Ende 2017 soll die Aktion abgeschlossen sein. „Die Telekom war an uns herangetreten. Das Angebot haben wir uns nicht entgehen lassen“, ergänzte Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt. Wenn dann die BürgerBreitbandNetzGesellschaft (BBNG) ihre Markterkundung durchführen wird, könne der Bürger ohnehin entscheiden. Weitere Informationen dazu gibt es ebenfalls in der Einwohnerversammlung.

„Die Arbeit der vergangenen Jahre führt langsam aber sicher zum Erfolg“, so der Vorsitzende zum Thema Bauen und Wohnen. Die Baugebiete 34 a und b im Bereich der ehemaligen Landwirtschaftsschule werden bereits vermarktet. Die Nachfrage von jungen Familien mit Kindern ist groß. Das beziehe sich auch auf das Baugebiet Nr. 28 (westlich der ehemaligen Tankstelle an der B 202). Noch in diesem Jahr werden die Arbeiten für die Erweiterung des Bauzentrums Schröder starten.

Zum Thema Stadtmarketing informierte die Bürgermeisterin im Auftrag der wegen einer Fortbildungsmaßnahme verhinderten TI-Leiterin Kati Marggraf. Die ersten Gardinger Biertage seien so erfolgreich gewesen (wir berichteten), dass sie fortgesetzt und zu einer ständigen Einrichtung werden sollen. „Damit hätten wir ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Künftig werden sie immer am Wochenende vor Beginn der Musikantenbörse sein und freitags sowie sonnabends stattfinden, anstatt sonnabends und sonntags“, so Kummerscheidt. Zwölf private Brauereien waren vertreten, die sich auch schon für 2018 angemeldet haben. Weitere Anfragen seien eingegangen.

Weitere festliche Höhepunkte werden am letzten Juli-Wochenende der Spezialitätenmarkt mit Stadtfest sowie Flohmarkt sein. Am Sonnabend davor ist ein Spielenachmittag im Stadtwald geplant. Mitte September wird es zum ersten Mal ein Oktoberfest in der Dreilandenhalle geben. „Die Paulaner Brauerei ist an uns herangetreten“, so Kummerscheidt. Im November soll der 200. Geburtstag des Sohnes der Stadt, Theodor Mommsen, im Rahmen einer Festveranstaltung gebührend gewürdigt werden. Viel Lob höre sie über die Zusammenlegung der Tourist-Info mit der Stadtbücherei. Es sei ein tolles Dienstleistungszentrum mit immer umfangreicheren Angeboten geworden. Derzeit werde an einer neuen, attraktiveren Homepage gearbeitet. Die Unterseite „Unternehmen“ werde sehr oft angeklickt. Hier könnten Firmen sich künftig noch mehr und besser präsentieren – und das ohne Entgelt.

Serge Hatzenbühler, Chef des Gewerbevereins Garding und Mittleres Eiderstedt, informierte über die Eiderstedt-Messe. Sie war einmal mehr erfolgreich. Viele Besucher von der dänischen Grenze bis Dithmarschen seien dort gewesen. Allerdings erhoffe er sich für die nächste Messe in drei Jahren noch mehr Aussteller aus St. Peter-Ording und dem östlichen Eiderstedt. Dafür werde er die Werbetrommel rühren. „Es ist wichtig, sich zu zeigen und darzustellen, was die Halbinsel auch für eine vielfältige Dienstleistungslandschaft hat“, so der Vereins-Chef.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen