Schwerer Unfall : Biker und Radfahrer stoßen zusammen

Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle.
Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle.

Zwei Schwerverletzte auf der Straße nach Schobüll – Ursache unklar, es gab keine Zeugen.

shz.de von
18. Juli 2018, 13:02 Uhr

Bei einem Zusammenstoß zwischen Husum und Schobüll sind am Montagabend ein Radfahrer und ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Wie die Polizei gestern mitteilte, waren die beiden 50 und 27 Jahre alten Männer ersten Erkenntnissen zufolge in derselben Richtung unterwegs, als der Unfall geschah. Nähere Details zum Hergang seien aber noch nicht bekannt, da es keine Zeugen gab. Die Ursache soll nun von einem Sachverständigen der Polizei ermittelt werden. Der lebensgefährlich verletzte Motorradfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber und der Radfahrer mit einem Krankenwagen abtransportiert.

Bemerkt hatten den Unfall um 21.45 Uhr eine Ferienhausvermieterin und ihre Feriegäste. Sie hörten einen lauten Knall und fanden auf der Straße die beiden bewusstlosen und schwer verletzten Menschen vor. Ein von einer Nachbarin alarmierter niedergelassener Arzt konnte bereits vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte die Erstversorgung übernehmen. Unterstützung hatte er dabei von einem zufällig im Auto vorbeikommenden Rettungssanitäter.

In der Folge trafen dann Rettungswagen aus Tönning, Garding und Husum ein. Zwei Notärzte eilten mit Notarzt-Einsatzfahrzeugen zur Unfallstelle. Zusätzlich flog der Rettungshubschrauber „Christoph Europa 5“ aus Niebüll zum Unglücksort.

Der Notarzt und ein Rettungs-Team hatten den Rennradfahrer um 22.40 Uhr so weit stabilisiert, dass er in Begleitung des Notarztes mit dem Rettungswagen in eine Klinik verlegt werden konnte. Wesentlich schlimmer hatte es den 27-jährigen Motorradfahrer getroffen: Die Retter kämpften mit höchstem Einsatz um das Lebens des jungen Bikers. Erst um 23.02 Uhr konnte er vorsichtig zum Rettungshubschrauber transportiert werden, der auf einer Wiese gelandet war.

Die Unfallstelle wurde von Dekra-Unfallsachverständingen untersucht. Die Arbeiten, an denen auch das Technische Hilfswerk Husum beteiligt war, dauerten bis gegen zwei Uhr nachts an. Die Landstraße blieb für vier Stunden voll gesperrt.

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