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Husumer Nachrichten

21. August 2017 | 03:32 Uhr

Oldenswort : Bewährungszeit bestanden

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Privatschule Oldenswort feiert die endgültige Genehmigung des Lehrbetriebs.

In gelöster Stimmung zelebrierte die Privatschule Oldenswort gGmbH die kürzlich erfolgte ministerielle Genehmigung für den endgültigen Schulbetrieb. Nach zweijähriger Bewährungszeit sei die abschließende Überprüfung durch die Behörde „sehr gut“ verlaufen, sagte Simone Tranzer, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Trägergesellschaft der Einrichtung, bei einem Empfang in der Mehrzweckhalle des Dorfes. Daran nahmen Schüler mit ihren Angehörigen und zahlreiche geladene Gäste teil.

In ihrer Begrüßung dankte sie ganz besonders den Gesellschaftern der Windpark Oldenswort GmbH, die mit einem Darlehen und einer Spende von zusammen 190.000 Euro die Aufnahme des Lehrbetriebs vor zwei Jahren ermöglicht hätten, sowie den Eltern, die ihre Kinder der örtlichen Grundschule anvertrauen, für ihren „großen Vertrauensbeweis“. Ihr weiterer Dank galt der Gemeindevertretung für die Unterstützung, den Lehrkräften sowie den Beschäftigten der benachbarten Kita für die gute Zusammenarbeit, Brigitte Hansen, die das Sekretariat mit viel Erfahrung aus dem früheren Schulbetrieb leitet, der Raumpflegerin Katharina Wolfgram, dem Hausmeister Heiko Tedsen und Jan Helmut Pauls für ihre wertvolle Hilfe.

„Man solle nicht nur die Kirche, sondern stets auch die Schule im Dorf lassen“, bemerkte Amtsvorsteher Christian Marwig in seiner Ansprache. Sie sei ein wichtiger Bestandteil der geforderten Bildungsqualität. Im Namen der Amtsverwaltung gratulierte er allen Beteiligten, die einen „steinigen Weg“ erfolgreich hinter sich gebracht hätten. Bürgermeister Frank-Michael Tranzer erinnerte er daran, wie eine Idee, trotz einiger Widerstände, in die Tat umgesetzt wurde. „Jetzt kommen wir in ruhigeres Fahrwasser“, sagte er mit Blick auf die endgültige Lehrerlaubnis und die öffentliche Förderung der Schule, die für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde von „enormer Bedeutung“ sei. Deren Schülerzahl hat sich von 16 vor zwei Jahren auf jetzt 28 erhöht. Neben den Windmüllern Walter Hagge, Martin Stolz und Klaus Weiland dankte er besonders dem Team der Privatschule. Dem sei es gelungen, dass sich die Kinder dort wohlfühlen und getreu dem Motto „Bildung ist mehr als Lernen“ umfassend aufs Leben vorbereitet werden.

Für den Ortskulturring freute sich Ehrenbürger Hauke Koopmann auf das künftige Miteinander und über die Fortsetzung der bereits seit 1554 existierenden Schultradition in der Gemeinde. Wie seine Vorgänger überreichte auch er der Leiterin der Einrichtung ein Geldgeschenk. Das ließ sich auch Otto Empen nicht nehmen. Seine Glückwünsche verband der Ehrenbürger und ehemalige Rektor der öffentlichen Grundschule, die er 30 Jahre leitete, mit Rückblick auf den Umzug in jetzige Gebäude 1970. Zu seiner Überraschung erinnerte Simone Tranzer ihn daran, dass er 1986 ihr erster Mathematiklehrer war.

Für den musikalischen Rahmen sorgten ein Schülerchor mit sommerlichen Liedern unter der Leitung der Lehrerinnen Kerstin Murjahn und Birgit Mally. Bei einem Lied agierte zur Erheiterung des Publikums der Drittklässler Levin Winter als Dirigent. Bei einem regen Meinungsaustausch rund um ausgestellte Projektarbeiten klang die Veranstaltung aus.

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