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Nächtlicher Einsatz : Betrunkener Hüne: Polizei hatte alle Hände voll zu tun

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit einem 2,10-Meter-Mann hatte nachts die Polizei in Husum ihre liebe Müh’. Der 20-Jährige lag betrunken vor einer Gastwirtschaft auf der Straße und wurde im Verlauf des Einsatzes immer aggressiver.

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erstellt am 18.Dez.2013 | 07:00 Uhr

Vor einer Gastwirtschaft in der Neustadt liegt eine alkoholisierte Person! Dieser Meldung gingen nachts gegen 3 Uhr Beamte des Polizeireviers Husum nach. Sie fanden einen 20-Jährigen vor, der dort in der Tat stark betrunken auf der Fahrbahn lag. Um den Mann kümmerten sich bereits vier junge Damen aus Husum. Als sie ihm aufhelfen wollten, bekam eine von ihnen einen Schlag mit der Hand ins Gesicht. Die Helferin wurde nur leicht verletzt.

Die Polizisten mussten in die Gaststätte gehen, um die Personalien des 20-Jährigen festzustellen. Das lief noch relativ gesittet ab, bis der Mann erfuhr, dass der Gastwirt gegen ihn ein Hausverbot aussprach, weil er sich dort auch nicht benehmen konnte. Ein Platzverweis, den die Polizei aussprach, machte ihn immer aggressiver. Der uneinsichtige 20-Jährige ist 2,10 Meter groß. Nur dem versierten und professionellen Vorgehen der Ordnungshüter sei es zu verdanken, „dass bei dem Einsatz niemand ernsthaft verletzt worden ist“, heißt es dazu im Polizeibericht weiter.

Der Betrunkene wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben. Außerdem muss er die Kosten für die Nacht in der Ausnüchterungszelle und die Blutentnahme tragen.

 

Es geschah am 13. Dezember. Und der fiel unglücklicherweise auf einen Freitag. Gegen 7.15 Uhr wollte ein Junge mit seinem Fahrrad den Fußgängerüberweg in der Osterhusumer Straße überqueren. Die war zu diesem Zeitpunkt recht gut frequentiert – unter anderem von einem Autofahrer, der sie, von der Süderstraße kommend, stadtauswärts befuhr.

„Im Augenblick müssen wir davon ausgehen, dass dieser Fahrer den Jungen zu spät oder sogar übersehen und angefahren hat“, fasste ein Polizeisprecher den gegenwärtigen Ermittlungsstand zusammen. Der Junge stürzte in Folge des Zusammenpralls zu Boden. Dabei traf ihn sein eigenes Fahrrad an der linken Wade.

Der Unglücksfahrer und ein zweiter Autofahrer stiegen aus, um dem Jungen auf die Beine zu helfen und zu fragen, ob er sich bei dem Unfall verletzt habe. Das verneinte dieser, und so fuhren am Ende alle ihres Weges. Einige Zeit später plagten den Jungen dann aber doch Schmerzen in der Wade, und die Eltern gingen daraufhin zur Polizei. Um sich ein Bild von den Ereignissen machen zu können, bittet diese jetzt etwaige Zeugen oder – besser noch – die beiden Fahrer, die unmittelbar in den Unfall verwickelt waren, um Mithilfe. Sachdienliche Hinweise nehmen die Ordnungshüter unter Telefon 04841/830311 entgegen.

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