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St. Peter-Ording : Besucher-Rekord bei der Kitesurf-WM

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Pech für Freestyle-Europameister Mario Rodwald: Der Rendsburger schied am letzten Tag der Kitesurf-WM mit einer Verletzung aus. 215.000 Zuschauer waren für die WM nach St. Peter Ording gereist.

St. Peter-Ording | Mit rekordverdächtigen 215.000 Besuchern sowie dem vorzeitigen Verletzungs-Aus von Deutschlands Hoffnung im Freestyle, dem Europameister Mario Rodwald, sind am Sonntag (10. August) die Kitesurf-Weltmeisterschaften in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) zu Ende gegangen.

Der 23-jährige Rendsburger hatte sich im Gesamtklassement bereits auf Platz 17 vorgekämpft, als er sich am Morgen bei seinem ersten Sprung in seinem ersten Lauf in der Rückrunde verletzte, sagte Sprecher Sven Kaatz: Mit Verdacht auf eine Meniskusverletzung und einen Bänderriss am Knie werde Rodwald wahrscheinlich längere Zeit ausfallen.

Der „Think Blue-Kitesurf World Cup“ war die 9. WM am Strand von St.Peter-Ording. In diesem Jahr kämpften 116 Sportler aus 28 eine Woche lang um Weltranglistenpunkte Punkte und um Preisgelder von insgesamt 47.000 Euro.

Den Freestyle bei den Herren gewann der Brite Aaron Hadlow. Der fünfmalige Freestyle-Weltmeister gewann den Endlauf gegen Liam Whaley aus Spanien und feierte damit den ersten Erfolg seit 2009. Dritter wurde Titelverteidiger Marc Jacobs aus Neuseeland. Bester deutscher war Marian Hund aus München auf Platz 13, der Hamburger Linus Erdmann beendete den Wettkampf als Siebzehnter. Auf dem gleichen Platz landete der verletzt ausgeschiedene Mario Rodwald. Bei den Frauen konnte die aktuelle Weltranglistenerste Karolina Winkowska aus Polen ihren Titel verteidigen. Gisela Pulido aus Spanien wurde zweite, die Brasilianerin Bruna Kajiya kam auf Rang drei. Beste Deutsche war Sabrina Lutz aus Hamburg auf Platz sechs. Den Slalom der Herren gewann der aktuelle Slalom-Weltmeister Bryan Lake. Es war sein dritter Sieg in Folge am Ordinger Strand. Platz zwei ging an den Weltranglistenführenden Julien Kerneur aus Frankreich. Florian Gruber aus Garmisch-Partenkirchen schaffte wie im Vorjahr mit Platz drei ebenfalls den Sprung aufs Treppchen. Der 18-jährige Jannis Maus aus Oldenburg wurde sensationell Vierter – seine bislang beste internationale Platzierung bei den Herren. Im Slalom der Damen konnte die Kielerin Christine Bönniger ihren Erfolg aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholen. Sie landete trotz Punktgleichheit mit der Niederländerin Annelous Lammerts nur auf Platz drei, da sie im letzten Lauf schlechter war als ihre Konkurrentin. Platz eins ging mit äußerst knappen 0,3 Punkten Vorsprung vor ihren beiden Konkurrentinnen an die Niederländerin Katja Roose.

Der „Think Blue-Kitesurf World Cup“ in Schleswig-Holstein gilt als eine der größten Kitesurf-Veranstaltungen der Welt. Aus Sicht der Polizei verlief das Sport-Spektakel „im Großen und Ganzen friedlich“, lautete das Fazit eines Behördensprechers am Sonntag: „Wir waren hauptsächlich mit zahlreichen Ruhestörungen durch Partys auf den Strandparkplätzen beschäftigt.“ Viel zu tun hatten auch die Sanitäter: Bis zu 60 Einsätze zählten sie jeden Tag, wie ein DLRG-Sprecher sagte.

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erstellt am 10.Aug.2014 | 00:00 Uhr

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