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Internationaler Museumstag : Besucher brachten sogar Exponate mit

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Im Husumer Schifffahrtsmuseum konnten Kinder am Museumstag Modelle fernlenken und so ihr Vormanns-Patent erwerben. Und im Haus Peters in Tetenbüll überraschten Gäste Streichholz-Schachtel-Aussteller Uwe Sass sogar mit eigenen Mitbringseln.

Beim internationalen Museumstag am Sonntag, 18. Mai, drehte sich alles um das Thema Sammeln. Unter dem Motto „Sammeln verbindet“ präsentierten zahlreiche Kultureinrichtungen zum Teil außergewöhnliche Produkte aus längst vergangenen Tagen.

Das Haus Peters in Tetenbüll stellte zum Beispiel die originellsten Exponate aus der privaten Zündholzschachtelsammlung des Husumer Uwe Sass vor. In Glasvitrinen sorgfältig aufgereiht konnten die zahlreichen Besucher die seltenen Stücke bewundern. Und auf die eine oder andere Frage ging der 56-jährige Husumer bereitwillig ein. So entzündete sich ein kleines Gespräch über den „Überallzünder“, wie es auf der Schachtel aufgedruckt war. „Diese große Form kam kurz nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Markt“, erläuterte er Besucher Bernd Peters aus Wiemerstedt. Zur großen Überraschung des Ausstellers hatten Peters und weitere Gäste selbst uralte Schachteln mitgebracht. Marta und Ernst Bopzin aus Heide etwa hatten eine ganze Tasche voll – und überließen einige davon Uwe Sass.

Auch das Schifffahrtsmusseum in Husum beteiligte sich am Museumstag mit einem abwechslungsreichen Programm. Hier ging es allerdings mehr um die Vermittlung von Wissen über maritime Themen. So zum Beispiel über die Arbeit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).

Klaus Wachsmuth und Ellen Trübger von der DGZRS hatten für die kleinen Besucher einige Überraschungen im Gepäck. Mit Unterstützung von Wachsmuth durften die Kinder mit Fernlenkmodellen das Vormanns-Patent erwerben. Der siebenjährige Lanzelot Reinke aus Fleckeby zeigte danach voller Stolz sein Zertifikat.

Und auch die neunjährige Nina Kellerberg aus Bergheim versuchte mit Erfolg ihr Glück. Unterstützung bekam sie dabei von ihrem Bruder Jan und ihrer Mutter Heike Kellerberg. Auch Ellen Trübger hatte sich für die Kleinen gut vorbereitet. Sie half ihnen beim Bau eines Seenotretters mit einem Kartonmodell. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die kleinen und großen Besucher an einer Rate-Rallye beteiligen und mit etwas Glück maritime Preise gewinnen.

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