Trommelberg in Husum : Beifall für Husumer Bauplanung

Der Entwurf des Neubaus.
Der Entwurf des Neubaus.

Der Architekt stellt die Erweiterung auf dem Gelände vor – und erhält viel Zuspruch.

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07. Juli 2018, 07:00 Uhr

Nachdem die Mitglieder der Genosssenschaft Statthus den Fortschritt der Bauarbeiten an der früheren Pestalozzi-Schule mit einem zum Dicht-Fest umgewidmeten Richtfest gefeiert hatten (wir berichteten), geht die Planung für die Erweiterungs-Bebauung des umliegenden Geländes am Trommelberg nun in die nächste Runde: Wolfram Tietz vom Büro Planerkollektiv Architekten PartGmbH in Hamburg stellte im Umwelt- und Planungsausschuss den Entwurf für das benachbarte Gebäude vor. Und erntete – was nicht gerade sehr oft in diesem Gremium vorkommt – durchweg positive Kritiken.

Tietz legte Wert auf die Feststellung, dass das Aussehen des geplanten Baus explizit mit der Leiterin der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreises Nordfriesland, Elisabeth Mewaldt, abgestimmt worden sei. Denn das ehemalige Schulgebäude, in das jetzt im Rahmen des Statthus-Projekts 23 Wohnungen integriert werden, steht unter Denkmalschutz. „Und dieses neue Haus soll als Vermittlung von der neuen zur bestehenden Bebauung dienen“, so Tietz.

Mit fünf Geschossen plus einem Staffelgeschoss soll der Neubau 14 Wohnungen Platz bieten – „alles Genossenschaftswohnungen“, wie der Architekt hervorhebt. Bei zwei Wohnungen pro Stockwerk hätte jede davon 80 bis 82 Quadratmeter Wohnfläche, bei dreien gebe es zwei mit 57 bis 58 Quadratmetern und eine mit 51 Quadratmetern Fläche. Als äußere Erscheinung sei Rotstein geplant, sagte Tietz.

Das gefiel Rüdiger Hartwigsen von der Wählergemeinschaft Husum (WGH) neben dem Gesamteindruck besonders. Und Ulf von Hielmcrone (SPD) attestierte dem Entwurf, dass er „gestalterisch in Ordnung“ sei und die Wohnungen wohl „sehr attraktiv“ seien: „Das wird sicher auch die Genossenschaft ausnutzen.“ Horst Bauer (SPD) fand das Erscheinungsbild ebenfalls gut und wollte von Bauamtsleiter Jörg Schlindwein wissen, was jetzt seitens des Ausschusses zu veranlassen sei. „Wir arbeiten das in den Bebauungsplan ein“, antwortete der. Ende des Jahres solle der B-Plan rechtskräftig sein. „Ich bin positiv überrascht, wie schnell sich das ergeben hat“, staunte Frank Hofeditz (Grüne). Und der Ausschussvorsitzende Peter Empen (SPD) sagte zu Tietz: „Nehmen Sie bitte das grundsätzliche Wohlwollen des Gremiums mit auf den Weg.“

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