Straßenarbeiten : Baustellen bestimmen das Stadtgebiet

Straßenbauarbeiten: In der Adolf-Brütt-Straße wurde bereits damit begonnen. Fotos: Volker Bandixen
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Straßenbauarbeiten: In der Adolf-Brütt-Straße wurde bereits damit begonnen. Fotos: Volker Bandixen

Erst wurden die Schulen in Husum saniert. Jetzt sind die Straßen dran. Und das wird der Planung nach noch einige Jahre dauern.

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02. Dezember 2008, 09:26 Uhr

Husum | Die umfangreichen Schulsanierungen in der Stadt sind abgeschlossen und tragen - wie dem jüngsten Energiebericht zu entnehmen ist - bereits erste Früchte. Noch in vollem Gang ist dagegen das Straßenbau und -sanierungs-Konzept. Seit 2006 beschäftigt sich Klaus Lorenzen vom Stadtbauamt nun mit seiner Umsetzung.

Anfangs wurden die in Frage kommenden Straßen im Stadtgebiet in zwei Kategorien eingeteilt: Bei den meisten soll es mit einer so genannten Deckensanierung getan sein. Dabei werden vier Zentimeter der alten Fahrbahn abgefräst und durch eine neue Asphaltdecke ersetzt. Jeweils eine Straße pro Jahr wird dagegen voll ausgebaut. "Das Konzept sieht vor, dass wir in jedem Jahr einen Vollausbau und mehrere Deckensanierungen vornehmen", erläutert Lorenzen.
Alle Haupt- und Einfahrtsstraße berücksichtigen

Sofern es sich bei den betroffenen Straßenzügen um Landes- oder Kreisstraßen handelt, bekommt die Stadt 50 Prozent der Baukosten zurück. "Dennoch gehen wir erst einmal in Vorleistung", so der Leiter der Tiefbauabteilung weiter. Jeweils zu Beginn des Jahres werden die zu behandelnden Straßen nach dem Winter dann konkret ausgewählt: "Wir beurteilen sie nach Zustand, Frequentierung und Größe." Generell sollen in dem Konzept unter anderen sämtliche Haupt- und Einfahrtsstraßen berücksichtigt werden.

Lorenzens Bilanz nach den ersten drei Jahren fällt positiv aus: "Wir sind froh, dass wir in diesem Umfang endlich wieder erneuern und sanieren können." Begonnen wurde 2006 mit der Siemensstraße im Gewerbegebiet und der Süderstraße. Im vergangenen Jahr kamen dann der Straßenzug Schloss- und Asmussenstraße, die "Ecke" Adolf-Brütt-, Ludwig-Nissen-Straße und die Friedrichstraße - von der Wilhelmstraße bis zur B 5 - dran.
2009: Matthias-Claudius- und Schobüller Straße

In diesem Jahr folgten die Schleswiger Chaussee, die Matthias-Claudius-Straße, die Adolf-Brütt-Straße beidseitig des Kreisels sowie der Bereich Stadtweg/Nordhusumer Straße. Die derzeitigen Arbeiten im Osterende gehören übrigens nicht zum Konzept. Im kommenden Jahr würde Lorenzen gerne den zweiten Abschnitt der Matthias-Claudius-Straße, die Schobüller Straße und eventuell die Bredstedter Straße sowie die Ostenfelder Straße mit einer neuen Fahrbahndecke versehen, während die Straße Maas in Richtung Schlachthof einen Vollausbau erhalten soll.

"Letztendlich hängt alles davon ab, wie der Winter wird", macht Lorenzen deutlich. Erst dann sei klar, wo der Schuh am meisten drückt. Zudem ist er bei der Umsetzung davon abhängig, dass genügend Geld in den jeweiligen Haushalt - in diesem Jahr wurden rund 400.000 Euro verbaut - eingestellt werden.
Anlieger zahlen nur ersten Vollausbau

Keine Mittel, keine Planung - das gilt selbstredend auch für das Jahr 2010. Dann soll die Osterhusumer Straße zwischen Rosenburger Weg und Rungholtstraße einen Vollausbau erhalten.

Die Anlieger können den Maßnahmen gelassen entgegen sehen. Sie zahlen bei Deckensanierungen generell nicht und bei Vollausbauten nur beim erstmaligen (Neu-)Bau.

Wo es genau im kommenden Jahr weitergeht, erfahren die Bauausschussmitglieder in ihrer ersten Sitzung nach dem Jahreswechsel.

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