Langenhorn : Baugebiet-Planung kommt voran

Westlich des Baron-von-Gelting-Weges, wo sich derzeit eine Blühwiese und ein sich anschließendes Maifeld befindet, soll das Baugebiet 21 entstehen.
Westlich des Baron-von-Gelting-Weges, wo sich derzeit eine Blühwiese und ein sich anschließendes Maifeld befindet, soll das Baugebiet 21 entstehen.

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses empfehlen den Erlass eines Satzungsbeschlusses für den B-Plan 21.

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03. September 2018, 13:32 Uhr

Langenhorns Bauwillige kommen ihrem Traumhaus ein Stück näher: Mit der Erschließung des Baugebietes 21 zwischen Gärtnerweg, Baron-von-Gelting-Weg sowie Holmweg kann nach Einschätzung von Bürgermeister Olde Oldsen, vorausgesetzt, die weiteren Formalien laut Baugesetz laufen glatt durch, ab Herbst 2019 gerechnet werden. Ab etwa Frühjahr 2020 könnten dann die potentiellen Bauherren loslegen. Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses empfahlen der Gemeindevertretung in jüngster Sitzung einstimmig, den Satzungsbeschluss für den B-Plan 21 zu erlassen. Der Gemeinderat wird am Mittwoch (12.), 19.30 Uhr, im Gasthaus Ingwersen tagen.

Wie berichtet, sollen auf dem genannten etwa 5,6 Hektar großen Areal in drei Bauabschnitten insgesamt 46 Grundstücke in Größen zwischen 760 und 1.060 Quadratmeter entstehen. Die Planunterlagen hatten seit erfolgter 20. Änderung des B-Plans erneut öffentlich ausgelegen. Negative Stellungnahmen, so informierte Planerin Angela Zanon vom Fachbüro Springer aus Busdorf, erfolgten bis auf die eines Anliegers aus dem Gärtnerweg nicht. Der hatte eingewandt, dass die Bürger nicht ausreichend informiert gewesen seien. Nach seiner Meinung hätte extra eine Einwohnerversammlung einberufen werden müssen. Angela Zanon dazu: „Dazu ist die Kommune nicht verpflichtet. Sie hat alle gesetzlichen Auflagen erfüllt. Die Pläne sind mehrfach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Damit wurde sie beteiligt. Das reicht, und der Betroffene wusste auch davon. Das hat er eingeräumt.“

Geplant sind überwiegend Einzelhäuser. Im Süden der Fläche sollen auf acht Grundstücken auch Doppelhäuser zulässig sein. Das Maß der baulichen Nutzung mit einer Grundflächenzahl (GRZ) von 0,25 sowie maximal einem Vollgeschoss orientiert sich angemessen an die städtebaulich gewollte aufgelockerte, ortstypische Bebauung. Für die Häuser sind keine speziellen Dachformen, sondern nur ein Neigungsspielraum von zehn bis 45 Grad vorgeschrieben. Die Planunterlagen werden nach der endgültigen Verabschiedung durch die Gemeindevertreter wiederum öffentlich ausgelegt.

Zur Erschließung selbst erläuterte die Planerin, dass diese im ersten Bauabschnitt mit neun Grundstücken im nordwestlichen Bereich und angrenzend an den Baron-von-Gelting-Weg im Süd-Osten angefangen werden soll. Die Baustellenzufahrt erfolgt über den Gärtnerweg. Danach geht es an den Bauabschnitt II in der Mitte der Fläche sowie anschließend weiter mit Abschnitt III im südwestlichen Bereich, angrenzend an den Holmweg. Sobald der erste Bauabschnitt fertig gestellt ist, werden die Abschnitte II und III eine Baustraße vom Holmweg her erhalten. Damit sollen die Anwohner im Gärtnerweg wieder vom Bauverkehr entlastet werden. Die Fortführung des Gärtnerweges in Richtung Holmweg als Begrenzung des Areals soll zum Redder werden, so dass kein Fahrzeugverkehr dort rollen kann.







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