zur Navigation springen

Haselund : Baugebiet: Ab Herbst rollen die Bagger an

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das neue Haselunder Baugebiet soll ab Herbst erschlossen werden – doch die Grundstückspreise konnten bisher noch nicht berechnet werden.

In punkto Baugebiet sei man ein Stückchen weiter gekommen, erklärte Jan Thormählen in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung in Haselund. Die Pläne zu den Erschließungsarbeiten seien fertig, sagte der Bürgermeister. Nun könnten die Ausschreibungen rausgeschickt werden. „So lange aber hierzu nichts vorliegt, können wir keine Kalkulationen aufstellen, um die Grundstückspreise berechnen zu können“, so der Gemeinde-Chef „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir nach den Sommerferien die Grundstückspreise berechnen und bekannt machen können.“ Die Erschließungsarbeiten seien für den Herbst vorgesehen. „Ich hoffe, dass wir endlich nach zwei Jahren einen Schlussstrich unter dieses Baugebiet ziehen können.“


Weiter Themen


„Die Straßenlaternen leuchten zum Teil nicht“, monierte ein Zuhörer in der Einwohnerfragestunde. Bürgermeister Jan Thormählen verwies auf einen vermutlichen Kabelschaden, verursacht durch Baggerarbeiten unter anderem in der Schulstraße. Die beschädigte Stelle müsse nun ausfindig gemacht werden, dies sei für den Elektriker keine leichte Aufgabe, fügte Thormählen hinzu.

In seinem Bericht ging der Bürgermeister auf die Arbeiten zur Breitbandversorgung ein. Für gut 200 Anschlüsse seien bereits die Leerrohre gelegt worden. In Kollund sei weitgehend das Glasfaser eingeblasen worden. In den nächsten Tagen könnten schon die ersten Anschlüsse installiert werden.

Auch auf das Schwimmbad ging der Bürgermeister ein. Technische Probleme gäbe es derzeit im großen Becken. Hier müssten die Umwälzpumpen ersetzt werden.

Auch Amtswehrführer Rolf Schadwald und Feuerwehrmann Thomas Fleming von der Freiwilligen Feuerwehr Haselund waren bei der Sitzung mit von der Partie und brachten das Gremium auf den neusten Stand. Derzeit besitze die Wehr sechs Funkmeldeempfänger, rechnete der Bürgermeister vor. „Zwei davon sind so alt, dass sie für den digitalen Empfang nur bedingt umgestellt werden können.“ Es würde zwar das Signal ertönen, doch auf dem Display würde kein Hinweistext erscheinen. Somit müssten zwei neue Funkgeräte angeschafft werden. Die zwei alten könnten dennoch, wenn auch nur bedingt, eingesetzt werden. Dann hätte man acht Meldeempfänger im Einsatz. Nach kurzer Beratung stimmte das Gremium der Anschaffung von zwei Geräten zu.

Aber auch die drei Feuerwehrsirenen kamen während der Sitzung zur Sprache. Derzeit seien jeweils eine in Haselund sowie in den Ortsteilen Kollund und Brook aufgestellt. „Bei der Überprüfung haben wir festgestellt, dass die Anlage in Brook vollkommen verrostet und nicht mehr ihren Dienst tut“, erklärte Fleming. Doch die Feuerwehrsirenen seien weiterhin notwendig, fügte Schadwald hinzu. Sie dienten auch zur Katastrophen-Alarmierung. „Und so lange nicht jeder Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr in Haselund mit einem Funkgerät ausgestattet ist, sind die Sirenen unverzichtbar.“ Nach ausführlicher Beratung stimmte der Gemeinderat dem Vorhaben zu. Das heißt, die Anlage in Brook soll komplett ersetzt werden. Außerdem sollen die Anlagen in Haselund und Kollund gewartet und alle drei Anlagen auf digitalem Empfang umgerüstet werden.

Mit der Großveranstaltung Westküstenmarsch hat sich die kleine Feuerwehr in Haselund etwas Großes vorgenommen. „Wir rechnen mit etwa 800 Teilnehmer“, berichtete Fleming. „Wir sind auf diese Großveranstaltung bestens vorbereitet.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen