22. Auflage : Bauernmarkt lockt Tausende nach Viöl

Reges Treiben auf der bunten Meile: Der Bauernmarkt in Viöl profitierte von allerbestem Wetter.
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Reges Treiben auf der bunten Meile: Der Bauernmarkt in Viöl profitierte von allerbestem Wetter.

Tiere, Musik und Kunsthandwerk begeistern die zahlreichen Besucher.

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22. Mai 2017, 07:00 Uhr

Fast könnte man meinen, die Viöler hätten ein Abonnement auf Sonnenschein, denn auch dieses Mal herrschte zum Bauernmarkt am Sonntag allerbestes Wetter. Auf der Meile zwischen der Grünfläche, wo die Rinder- und Pferderassen präsentiert und prämiert wurden, und rund um die Aktionsfläche am Feuerwehrhaus herrschte den ganzen Tag über reges Treiben.

Bürgermeister Heinrich Jensen begrüßte die gut gelaunten Gäste von nah und fern gemeinsam mit der Kreislandfrauen-Vorsitzenden Magret Albrecht, Thomas Hansen vom Kreisbauernverband Husum-Eiderstedt, Christian Zehle als Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins und des Wirtschafts- und Tourismusvereins und der amtierenden Lammkönigin Femke Andresen, die den Markt offiziell eröffnete. „Hier kann man Leute treffen, die man lange nicht gesehen hat“, versprach Jensen und wünschte allen Besuchern viele nette Begegnungen mit Bekannten, Nachbarn und Freunden.

Viel Applaus gab es für die großen und kleinen Waver Dancer aus Immenstedt, die mit Unterstützung anderer Line Dancer aus Bollingstedt, Haselund und Hattstedt ihre Tänze auf das Beton-Parkett legten, und auch bei den Darbietungen der jungen Spielleute aus Langenhorn, der Gruppe Windmoel und des Viöler Feuerwehrmusikzuges sparte das Publikum nicht mit Beifall.

Gemeinsam mit einer großen Vielfalt an kulinarischen Ständen sorgten die Landfrauen für das leibliche Wohl der Besucher, von denen die meisten auch den Weg zur Erich-Wobser-Halle fanden, wo draußen wie drinnen weit mehr als 120 Aussteller Schönes, Praktisches und Dekoratives anzubieten hatten. Die etwas luftigere Verteilung der Stände und der neue Hallenfußboden stießen bei vielen Besuchern auf Anerkennung: Das Klima war spürbar besser als in den Jahren zuvor, weil nicht mehr so ein dichtes Gedränge herrschte.

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