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Verlegung klappt nicht : Bauernmarkt in Viöl fällt aus

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Organisatoren machen ein Jahr Pause, um dann mit neuer Energie durchzustarten. Zurück zu den Wurzeln ist ihr Ziel: Das Fest soll wieder kleiner und familiärer werden.

Die Zukunft des Bauernmarktes in Viöl war das große Thema einer Sitzung, zu der sich der Vorstand des Handels- und Gewerbevereins Viöl sowie Marktmeister und Helfer des Bauernmarktes und der Bürgermeister der Gemeinde Viöl trafen. Wie bereits in der Vergangenheit berichtet, war es in den vzurückliegenden Jahren immer mehr zu Problemen mit stark alkoholisierten Menschen bei dem Fest gekommen.

Enorm begünstigt wurde die Problematik durch die an Himmelfahrt üblichen Vatertagstouren. Deren anlaufpunkt war häufig der Zentralort Viöl mit seinem Bauernmarkt. Sachbeschädigungen, Pöbeleien und Körperverletzungen nahmen zu und machten immer mehr Sicherheitsauflagen notwendig. Dadurch bedingt litt der Ruf des Bauernmarktes als Familien- und Dorffest stark, und es wurden immer mehr Stimmen laut, dass es so nicht mehr weitergehen könne. „Der Bauernmarkt droht zu verkommen“, fasste Bürgermeister Heinrich Jensen die allgemeine Stimmung in einem Satz zusammen.

Daher wurde zunächst der Plan gefasst, den Termin des Bauernmarktes auf den Sonntag vor Himmelfahrt zu legen. So sollte die Problematik der Herrentagstouren entfallen. Die Terminverlegung wurde auch von der Gemeindevertretung befürwortet, jedoch mit der Bitte verbunden, den Bauernmarkt 2014 nicht ausfallen zu lassen. Doch dieser Bitte konnte jedoch am Ende nicht entsprochen werden, weil der Handels- und Gewerbeverein eine grundsätzliche Neuordnung des Bauernmarktes anstrebt. „Wir wollen wieder zu unseren Wurzeln zurück und streben auch eine Verkleinerung an. Außerdem wären wichtige Aussteller zu unserem neuen Termin in 2014 nicht mehr verfügbar“, so Christian Zehle, erster Vorsitzender des HGV. „Wir nehmen uns jetzt ein ganzes Jahr mehr Zeit und planen den Bauernmarkt 2015 mit voller Energie, damit wir wieder ein schönes Fest für die Region gestalten können.“, so Marga Erichsen als federführende Kraft des Organisationsteams.

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