zur Navigation springen

Sanierung am Husumer Bahnhof : Bauarbeiter verdrängen Taxifahrer

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ihre Wagen am Bahnhof sind derzeit kaum zu sehen: Ausweich-Stellplätze gegenüber der Berufsschule sorgen für Unmut bei Husums Taxifahrern. Und vom derzeitigen Standort kommen sie zudem auch schlechter weg.

Das passt den Taxifahrern gar nicht: Ihre normalerweise direkt gegenüber dem Bahnhof stehenden Wagen mussten bis Ende kommender Woche auf die Parkplätze gegenüber der Berufsfachschule an der Herzog-Adolf-Straße ausweichen – für potenzielle Fahrgäste ein eher unscheinbarer Standort. Die gefühlte Abseitsstellung hat allerdings einen triftigen Grund: Bauarbeiten.

„Der parallel zu den offiziellen Taxiparkplätzen geführte Fußplattenweg muss komplett erneuert werden“, erklärt dazu Ordnungsamtsleiter Günter Zumach auf Anfrage unserer Zeitung: „Dieser Weg hat eine Schräglage und ist daher abgerutscht.“

Das Problem, das sich daraus für Taxifahrer wie Gerd Knuth ergibt: „Unsere Kunden sehen uns am alten Standort nicht und gehen weiter, ohne sich weiter umzuschauen.“ Und, so der 57-Jährige: „Wir können uns von der jetzigen Stelle aus auch nicht bemerkbar machen.“ Auch die Einbahnstraße entlang der Parkplatzreihe ist für die Fahrer ein Handicap.

Die Bitte, diese Regelung nur für die zweiwöchige Dauer der Bauarbeiten aufzuheben, musste Zumach ablehnen – „aus verkehrstechnischen Gründen ist dies nicht möglich“. Wenn die Busfahrer von der Herzog-Adolf-Straße zu den Haltestellen direkt vor dem Bahnhof fahren wollten und gleichzeitig Taxifahrer entgegen der Einbahnstraßenregelung die obere Ausfahrt benutzten, könne dies zu erheblichen Verkehrsstörungen führen.

Damit die ausgewichenen Taxis besser gesehen werden können, darf nun ein einzelnes Fahrzeug am bisherigen Standort abgestellt werden. „So können die Taxifahrer mit einem Hinweis auf den provisorischen aufmerksam machen“, so Zumach.

zur Startseite

von
erstellt am 17.Okt.2014 | 08:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen