Immenstedt : Bauarbeiten starten jetzt

Danny Gröper und Oke Lorenzen sind zusammen mit dem Rest der Feuerwehr-Mannschaft dabei, das Gebäude auszuräumen.
Danny Gröper und Oke Lorenzen sind zusammen mit dem Rest der Feuerwehr-Mannschaft dabei, das Gebäude auszuräumen.

Die Genehmigung für die Erweiterung des Immenstedter Feuerwehrgerätehauses liegt vor. Auch der Lärmaktionsplan war Thema in der Gemeindevertreter-Sitzung.

shz.de von
23. Mai 2018, 08:00 Uhr

In ihrer jüngsten Sitzung lernten die Immenstedter Gemeindevertreter den zukünftigen leitenden Verwaltungsbeamten (LVB) des Amtes Viöl, Conrad Plöhn, kennen. Er ist der Nachfolger von Gerd Carstensen. Für Plöhn ging es dabei schon in die Vollen, denn er wurde mit einer 17 Punkte umfassenden Tagesordnung konfrontiert.

So berichtete Wehrführer Danny Gröper über die geplanten Baumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus und die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges. Es liegt bereits die Baugenehmigung für den Umbau vor. Bereits im Februar wurde mit dem Entrümpeln des Gebäudes begonnen. „Wir haben schon den Aufenthaltsraum und die WC-Anlagen geräumt“, erklärte Gröper. Noch in diesem Monat soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden. „Der bisherige Aufenthaltsraum wird zur Fahrzeug- und Gerätehalle umfunktioniert“, so der Wehrführer. Weiter werde die bisherige Fahrzeughalle zum Schulungs- und Aufenthaltsraum umgebaut. Hier würden auch die neuen Sanitäranlagen entstehen. „Wir gehen davon aus, dass wir dann unser neues Feuerwehrgerätehaus im September feierlich einweihen können.“ Doch vorher bekommt die Ortswehr ihr neues Fahrzeug. Das gebrauchte Löschfahrzeug 16/12 der Marke Magirus soll bereits im Juni geliefert werden.

„Zur Zeit wird es komplett aufbereitet, neu lackiert und neu beschriftet.“ Für die Unterbringung des Neuzugangs werde es eine Zwischenlösung geben, kündigte Gröper an. Das Fahrzeug werde voraussichtlich privat in einer Halle untergebracht.

Thema war an diesem Abend auch die Gebührenabrechnung Schmutzwasser für 2017. Hier zeigte sich Bürgermeister Johannes Feddersen sehr zufrieden. Immerhin konnte das vergangene Jahr mit einem Plus von mehr als 6600 Euro abgeschlossen werden. „Den Gewinn werden wir zum Ausgleich von Verlusten aus den Vorjahren einsetzen“, erklärte Feddersen.

Weiter lag den Gemeindevertretern der Lärmaktionsplan zur Beschlussfassung vor. Auf Grundlage der Lärm-Kartierung von 2012 seien zwar für gut 60 Personen entlang der Bundesstraße 200 Lärmbelastungen festzustellen, heißt es in dem vorliegenden Gutachten. „Allerdings liegen hiervon alle unter den Grenz- und Richtwerten, bei denen straßenverkehrsrechtliche Lärmschutzmaßnahmen in Betracht kämen“, so Feddersen. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass bereits 2015 eine lärmmindernde Asphaltschicht aufgetragen wurde. „Da keine relevanten Belastungen festzustellen sind, werden für die nächsten fünf Jahre keine Maßnahmen zur Lärmminderung geplant“, lautete das Endresultat.


Weitere Themen

Gute Nachrichten hatte das Gremium für Eltern, deren Nachwuchs die kommunale Kindertagesstätte besucht. So wird die Regelung der Sozialstaffel des Kreises Nordfriesland zum 1. August geändert. Dies hat Auswirkungen auf die Gebührensatzung. So war bisher festgelegt, dass für das zweite Kind eine Ermäßigung von 20 Prozent gewährt wird. Für das dritte werden 50 Prozent erhoben und für jedes weitere Geschwisterkind entfällt die Gebühr. „Mit der Neuregelung werden die Eltern weiter entlastet“, verkündete das Gemeinde-Oberhaupt. Zukünftig wird für das zweite Geschwisterkind eine Ermäßigung von 30 Prozent und für das dritte eine von 60 Prozent gewährt. „Diese Gebührenreduzierung des Kreises geben wir als Gemeinde an die Eltern weiter“, so Feddersen.

Beraten wurde auch über das Ergebnis der Wegeschau. „Um alle festgestellten Schäden zu beheben, kämen auf uns Kosten in Höhe von 27 700 Euro zu“, rechnete Feddersen vor. Die Gemeindevertreter einigten sich darauf, nur einen Teil der festgestellten Schäden ausbessern zu lassen.

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