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Abstimmung im Gardinger Stadtrat : Bahn frei für den Straßenausbau

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Gardinger Stadtvertreter bringen etliche Bauprojekte auf den Weg – darunter ein Seniorenheim. Außerdem beschäftigt sie die Sanierung von Johannis- und Marienstraße.

Ungewöhnlich viele Interessierte nahmen an der jüngsten Stadtvertreter-Sitzung in Garding teil. Grund war der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan für das Gebiet Johannisstraße. Schon in der Einwohnerfragestunde wurde der vorgesehene Ausbau angesprochen. Ob denn alle Träger öffentlicher Belange am Planungsverfahren beteiligt gewesen seien, lautete eine Frage. Dies konnte der Planer Sven Methner aus Meldorf bestätigen. Alle Versorger seien immer wieder kontaktiert und informiert worden, bestätigte auch Stefan Cornils vom Amt Eiderstedt. „Wir können sie immer wieder nach ihren Planungen und Vorhaben befragen, aber beeinflussen können wir sie nicht“, so Cornils. Während der öffentlichen Auslegung seien teils sehr umfangreiche Stellungnahmen eingegangen, so Bürgermeisterin Andrea Kummerscheidt. „Diese Eingaben haben jedoch keine Planänderungen zur Folge gehabt.“ Nach kurzer Beratung wurde der Aufstellungsbeschluss einstimmig verabschiedet.

Wenn ein neuer Investor zum Bau eines Pflegeheims an die Stadt Garding herantritt, soll ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Das wurde bereits im vergangenem Jahr von der Stadtvertretung beschlossen. „Tatsächlich hat sich im Dezember ein Investor aus Oldenburg gemeldet, der auf dem städtischen Grundstück westlich des Harde Hus ein Pflegeheim errichten möchte“, gab die Bürgermeisterin bekannt. Laut Bebauungsplan ist ein Seniorenheim auf gut 1000 Quadratmeter Grundfläche geplant. Das Gremium stimmte zu.

Auch die Marienstraße steht vor dem Ausbau. Alle Gutachten sind eingeholt und eine Vermessung nebst Grenzfeststellung ist erfolgt, heißt es in einem Schreiben, das den Stadtvertretern vorlag. Die Baukosten belaufen sich auf fast 600.000 Euro. Allein die Ingenieurkosten sind auf mehr als 104.000 Euro berechnet worden. „Hier sind die für den Straßenbau und Kanalbau zusammengefasst“, erläuterte Cornils. Er machte allerdings darauf aufmerksam, dass der Baustellenbereich einen schlechten Baugrund habe. „Es könnte daher sein, dass sich die Kosten noch erhöhen.“ In den Planungen seien sowohl ein beidseitiger Gehweg sowie Stellplätze vor dem Elektrizitätswerk und vor der Sporthalle aufgenommen worden.

Auf die Kooperationsvereinbarung Mittleres Eiderstedt gingen die Stadtvertreter am Ende der Sitzung ein. Sie bedauerten die Weigerung der Gemeinde Kirchspiel Gading, die Vereinbarung mit zu tragen. „Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Gemeinde mit ins Boot einsteigt“, so Kay-Uwe Cornils. .“

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