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Schulkinowoche „Green Screen“ : Bärenstarkes auf dem Stundenplan

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Schulkinowoche des Internationalen Naturfilmfestivals „Green Screen“ macht wieder Station in der Storm-Stadt. Mit dabei Filme über Seeadler, Bienen und Bären.

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2016 | 16:00 Uhr

„Unsere Kinder sind die Naturschützer von morgen“ – mit diesem Satz hat die Naturfilm-Legende Heinz Sielmann den Auftrag verbunden, Kinder an die Natur heranzuführen und Interesse für ihren Schutz zu wecken. Beim Internationalen Naturfilmfestival „Green Screen“, das jährlich 25.000 Zuschauer anzieht, sehen jedes Jahr auch 7000 Kinder faszinierende Naturdokumentationen und diskutieren mit Filmemachern und Wissenschaftlern über Artenschutz, unser Verhalten als Konsumenten und weitere Themen des Naturschutzes.

Mit der Schulkinowoche kommt „Green Screen“ am Montag, 14. März, und Dienstag, 15. März, auch wieder zu den Schülerinnen und Schülern nach Husum. Im Kino-Center auf der Neustadt werden acht herausragende Naturfilme mit besonderem pädagogischen Wert gezeigt. Lehrer aller Schularten aus der Region können ihre Klassen anmelden und Karten reservieren. Nach den Vorführungen diskutieren Experten mit den Kindern über die Themen der Filme. Das Programmheft mit Beschreibungen, Bewertungen und Altersempfehlungen kann im „Green Screen“-Büro angefordert oder unter www.greenscreen-macht-schule.de heruntergeladen werden. Es erleichtert die Auswahl und gibt Anregungen für die Weiterarbeit im Unterricht. Es gibt folgende Filme zu sehen:
>  „Bärenkinder“ zeigt, wie zwei verwaiste junge Bären von Hand aufgezogen werden und welche unterhaltsamen und spannenden Abenteuer sie bei ihrem Ziehvater Vaclav Chaloupek erleben. Ein empfehlenswerter Film für jede Altersklasse (14. März, 9 Uhr, ab 1. Klasse).

>  „Bienen – eine Welt im Wandel“ beschäftigt sich mit dem weltweiten Bienensterben und geht der Frage nach, was die Welt der Bienen seit Jahren bedroht und wer oder was daran die Schuld trägt. Die Bedeutung der Bienen für die Bestäubung der Nutzpflanzen und damit für unsere Ernährung wird verdeutlicht. Ein Drittel von dem, was wir essen, gäbe es nicht ohne die Bienen (14. März, 10.30 Uhr, ab 8. Klasse).
>  „Die Rückkehr der Seehunde“: Seehunde bevölkern die Küsten Norddeutschlands in noch nie dagewesenen Zahlen. Dennoch werden die Heuler weiterhin aufwendig in den Seehundaufzuchtstationen aufgepäppelt. Touristenverbände und Urlauber jubeln – Fischer und Jäger sind kritisch. Eine kritische Dokumentation über das Für und Wider des Artenschutzes (14. März, 10.30 Uhr, ab 3. Klasse).

>„Eisbärensommer“: Was macht der Eisbär im Sommer? Ohne Eis und ohne Robben? Der Film begleitet die Eisbären der Hudson Bay durch den Sommer und erzählt von den Schwierigkeiten ihres Überlebenskampfes in einer Zeit des Überflusses für alle anderen Bewohner der Arktis (14. März, 9 Uhr, ab 3. Klasse).

>  „Seeadler – der Vogel Phönix“ präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist. Der Film zeigt spektakuläre Bilder von den Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren und auch von einer Kormoran-Insel, auf der die Adler zu Fuß unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Küken abzustauben (15. März, 9 Uhr, ab 4. Klasse).

>  „Shark Girl – das Mädchen und der Hai“: Haie gelten vielfach immer noch als blutrünstige Bestien – zu Unrecht, wie Madison Stewart, das australische „Shark Girl“, behauptet. Seit Jahren filmt und taucht die junge Frau mit Haien und zeigt, wie wichtig Haie für ein funktionierendes Ökosystem sind (15. März, 10.30 Uhr, ab 7. Klasse).

>  „Tatort Luchswald – auf Spurensuche mit Andreas Hoppe“: Ein Naturkrimi, der bittere Realität ist, und den Naturschützer und „Tatort“-Kommissar Andreas Hoppe in den Bayerwald führt, wo zwei grausam getötete Luchse gefunden wurden. Ein Film mit authentischem Ermittler, starken Bildern und Begegnungen – und einer faszinierend guten Geschichte (15. März, 10.30 Uhr, ab 6. Klasse).

>  „Unter Störchen – ein Dorf im Vogelfieber“: Störche gelten vielerorts als Glücksbringer und sind bei den Menschen sehr beliebt. Rühstädt beherbergt Deutschlands größte Weißstorchkolonie. Begeistert vom Klappern der Schnäbel bekommen die rund 30  000 Besucher vom harten Überlebenskampf in den Nestern und dem unermüdlichen Einsatz der Dorfgemeinschaft kaum etwas mit (15. März, 9 Uhr, ab 2. Klasse).

Reservierungen für die Vorstellungen werden unter Telefon 04351/476491, per Fax an 04351/476836 oder per E-Mail an ticket@greenscreen-festival.de entgegengenommen. Drei Euro kostet der Eintritt für Schüler, Lehrer und Begleitpersonen frei.

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