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Friedrichstadt : Badestelle: Preise bleiben günstig

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Friedrichstädter Middelbrüch wird im März eingeweiht. Die Kosten für ein kleines Fest übernehmen die einzelnen Fraktionen. Ferner soll noch das Geländer der blauen Brücke auch neu bemalt werden.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 16:30 Uhr

Erst seit wenigen Wochen ist eines der Wahrzeichen von Friedrichstadt, die Blaue Brücke, wieder richtig blau. Immerhin wurden dafür rund 150  000 Euro investiert. Diese Summe wurde aber nicht allein für die blaue Farbe ausgegeben. Die Brücke über den Westersielzug, direkt neben dem Clubhaus der Friedrichstädter Rudergesellschaft und parallel zur Bundesstraße 202, wurde gegen Korrosion geschützt. Und das bedeutet, dass alle Metallteile abgeschliffen und dann versiegelt werden mussten.

Schließlich wurde alles mit blauer Farbe versehen – alles, nein, das Geländer nicht. Denn das wurde bei der Ausschreibung für die Arbeiten ausgeklammert. Warum, weiß eigentlich keiner so genau, stellte Bürgermeister Eggert Vogt in der jüngsten Sitzung des Finanz- und Hauptausschusses im Rathaus fest. Und das Gremium war sich einig, das Geländer sieht scheddrig aus, wo doch die Brücke jetzt im neuen Blauton strahlt. Also empfahl der Ausschuss dem Stadtrat einstimmig, das Geländer ebenfalls neu malen zu lassen, natürlich mit vernünftiger Vorarbeit. Die geschätzte Summe: 10  500 Euro. Allerdings bemerkte der Bürgermeister, dass ihm dies doch sehr wenig erscheine, da eine Geländersanierung im Jahr 2005 vor mit 42  000 Euro zu Buche geschlagen sei.

Von der Blauen Brücke ging es zur neuen Middelbrüch, die nun im März eingeweiht werden soll. Die Kosten für ein kleines Einweihungsfest übernehmen die einzelnen Fraktionen. Die CDU sorgt für Würstchen, die SPD für Getränke, der SSW für Salate und der Bürgerverein für Brote.

Günstig ist es in der Treene zu baden, denn die Badeanstalt der Stadt hinter dem Großen Garten verlangt bisher lediglich 7,50 Euro für eine Jahreskarte ( in dieser Saison zehn Euro), von Jugendlichen 18 Euro von Erwachsenen (neu 20) und 30 von einer Familie (neu 35 Euro). Auch die Monatskarten-Preise erlauben eigentlich jedermann den Badespaß. Kinder/Jugendliche zahlen drei (neu vier), Erwachsenen acht (neu zehn) und Familien 12,50 Euro (15 Euro). Die Preise für Tageskarten von Kindern und Jugendlichen bleiben bei 0,50 Euro oder 1,50 Euro für Erwachsene.

Geht es nach dem Willen des Ausschusses, dann werden vier neue Parkscheinautomaten für die Außenbereiche angeschafft. Sie sollen nicht mehr mit Bargeld gefüttert werden können. Lediglich EC-, und Kreditkarten sowie das Handyparken sollen dann noch möglich sein. Der Grund: Im vergangenen Jahr wurden die insgesamt sechs Parkscheinautomaten mehrfach aufgebrochen und entleert. Während sonst die Einnahmen durch die Parkgebühr jährlich bei rund 70 0  000 Euro liegen, waren es im vergangenen Jahr vermutlich nur knapp 30 000 Euro. Denn schließlich konnten die Automaten wochenlang nicht repariert werden. Die zwei in der Innenstadt stehenden Automaten mit Bargeldzahlung sollen noch so lange genutzt werden, wie sie funktionieren, dann endet die Bargeldzeit im Holländerstädtchen. Der letzte Punkt der Zusammenkunft: Bürgermeister Eggert Vogt warb für den Kauf von 100 Tonnen Pflastersteinen. Die Nachbargemeinde Seeth bietet nämlich einen Restposten zu einem günstigen Preis an. Der Ausschuss sprach sich für den Kauf aus, wenn die Tonne für 50 Euro zu bekommen ist.

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