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Husumer Nachrichten

22. September 2017 | 10:17 Uhr

Tönning : Ausschuss empfiehlt Schul-Anbau

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Über den Beschlussvorschlag entscheidet am Montag die Stadtvertretung. Die Erweiterung wird mit erhöhtem Platzbedarf begründet.

Der Knoten ist geplatzt. Einen Tag vor der jüngsten Hauptausschuss-Sitzung hatten die Mitglieder der fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe Schulentwicklung nach sechsmonatiger Arbeit (wir berichteten) einen Empfehlungsbeschluss über den Erweiterungsbedarf und Anbau an der Eider-Treene-Schule zu Papier gebracht. Den segnete das Gremium des Hauptausschusses einstimmig zur endgültigen Ratifizierung durch die Stadtvertretung am 17. Juli ab.

„Damit werden wir dem erhöhten Raumbedarf für die Sekundarstufen I und II mit Spielraum nach oben gerecht“, kommentierte Bürgermeisterin Dorothe Klömmer. Im Beschlussentwurf wird zunächst festgestellt, dass insbesondere aufgrund der steigenden Schülerzahlen, des Konzeptes einer Gemeinschaftsschule inklusive Bedarfs an Flex- und DaZ-Klassen, Offener Ganztagsschule und der steigenden Zahl der Lehr- und Verwaltungskräfte Bedarf zur Erweiterung besteht. Weiter wird die Verwaltung beauftragt, auf der Grundlage der bereits im Schul- und Sportausschuss vorgestellten Version des Planungsbüros Mumm und Partner mit der Ausnutzung des maximalen Baukörpers auf dem Grundstück „Eiderente“ (Wolliner Straße) sowie der Erweiterung in Richtung Schulhof von der Ecke des Ballfeldes bis zum Bereich des jetzigen Sekretariats über beide Etagen zu planen. Die Verwaltung soll weiterhin eine Ausschreibung der Architektenleistungen durchzuführen, ferner mögliche Fördergelder für das Projekt generieren.

Die Anbauten nach Westen und Osten hin, so erläuterte die Stadt-Chefin weiter, würden die Umsetzung der in der kürzlichen Sitzung des Schul- und Sportausschusses vom Konrektor Marc Harslem angesprochenen Dinge garantieren. Wie berichtet, werden dringend Fachräume benötigt. Auch die jetzige räumliche Trennung vom Verwaltungsbüro im Erdgeschoss und Lehrerzimmer sowie Büro der Schulleitung im ersten Stock würde künftig der Vergangenheit angehören.

„Wir können froh sein, dass nach sorgfältigen Abwägungen ein Empfehlungsbeschluss zustande gekommen ist. Danke an die Arbeitsgruppe“, fasste Ausschussmitglied Stefan Runge (SPD) zusammen. „Das war eine spannende Aufgabe, die gelöst wurde“, so Horst-Werner Knüppel (SSW). Hier sei konstruktiv und demokratisch etwas Gutes, so Jan Diekmann (SPD), zustande gekommen. Überhaupt sei es die richtige Entscheidung gewesen, die Sekundarstufe II an der Eider-Treene-Schule zu etablieren. Dass dort kein Abschluss „zweiter Klasse“ erfolge, hätte der erste Abitur-Jahrgang vor wenigen Tagen mit Supernoten bewiesen (wir berichteten). Sowohl der Prüfer vom Nordsee-Gymnasium St. Peter-Ording als auch der Vertreter des Ministeriums hätten bestätigt, dass die Ausbildung auf hohem Niveau erfolgt sei. „Damit bieten wir Schülern die Möglichkeit, in Tönning das Abitur zu erwerben“, so Diekmann.


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