Lebensmittelkontrolle : Auslieferung in Husum gestoppt: 1,6 Tonnen Dönerfleisch vernichtet

Die gefrorenen Drehpieße landeten anstatt in der Dönertasche in der Tierkörperverwertungsanlage in Jagel bei Schleswig.

Die gefrorenen Drehpieße landeten anstatt in der Dönertasche in der Tierkörperverwertungsanlage in Jagel bei Schleswig.

Die Drehspieße, die in einem Kleinlaster transportiert wurden, waren zu warm gelagert und die Ladefläche verdreckt.

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03. Juli 2018, 11:08 Uhr

Husum | Bei der Kontrolle eines mit Dönerfleisch beladenen Kleinlasters in Husum wurden am Montagnachmittag Verstöße gegen das Lebensmittelrecht festgestellt. Die Polizei teilte am Dienstag mit, dass Drehspieße mit einem Gesamtgewicht von 1600 Kilogramm vernichtet werden mussten.

Gegen 15 Uhr war die Polizei in Husum unterwegs und wurde auf den Kleinlaster aufmerksam. Den Beamten fiel auf, dass die Ware offensichtlich nicht ordnungsgemäß gekühlt worden war. Außerdem war der Laderaum verschmutzt. Sie veranlassten eine Überprüfung durch die Lebensmittelkontrolle des Kreises Nordfriesland. Messungen ergaben, dass die 70 Fleischspieße nicht kühl genug gelagert wurden. Statt bei vorgeschriebenen minus 18 Grad, lagerten die Spieße nur bei minus sieben bis minus neun Grad. Die Lebensmittelkontrolleure ordneten daraufhin die Vernichtung der Ware an.

Zudem wurden die 13 Dönerspieße, die zuvor in ein Husumer Geschäft ausgeliefert worden waren, konfisziert und mit den auf dem Fahrzeug befindlichen Dönerspießen unter Aufsicht der Polizeibeamten bei der Tierkörperverwertung in Jagel beseitigt.

Der Berliner Unternehmer beliefert Döner-Restaurants in ganz Schleswig-Holstein – neben dem Lokal in Husum wollte er das Fleisch unter anderem nach Lübeck und Eckernförde bringen.

Zudem stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug um 28 Prozent überladen war. Den Fahrer sowie den Unternehmer erwarten nun unter anderem Strafanzeigen nach dem Lebensmittelrecht.

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