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Bürger gegen Bürgersteig : Ausbau der K 135 steht in den Sternen

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Wann die marode Schwabstedter Durchgangsstraße saniert wird, ist immer noch unklar. Klar ist nur: Die Anlieger wollen keinen zweiten Gehsteig haben, wenn die Bauarbeiten denn doch eines Tages anlaufen.

Neues in Schwabstedt. Bürgermeister Jürgen Meyer (FDP) stellte zu Beginn fest: „Fragen von Bürgern dürfen während der ganzen Gemeinderats-Sitzung gestellt werden. Ich lasse das zu.“ Damit folgte er dem Beispiel von Koldenbüttel. Der ehemalige Bürgermeister Bernd Wachter überreichte 52 Unterschriften und sagte: „Unsere Anliegerinitiative wendet sich gegen einen zweiten Bürgersteig entlang der auszubauenden K 135. Wir bitten um Berücksichtigung.“ Indes steht noch immer in den Sternen, wann der Ausbau des völlig maroden Straßenstücks beginnt. Die Arbeiten werden seit rund einem Jahrzehnt ständig verschoben.

Mit der Bitte um einen Zuschuss für den Singkreis, der Finanzausschuss hatte abgelehnt, will sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung befassen. Lothar Hoffmann: „Ich stelle den Antrag auf 500 Euro Zuschuss.“ Vizebürgermeisterin Eike Hansen (WGS) machte den Vorschlag, „bei Frost eine Eislaufbahn für die Kinder anzulegen“. Diese Idee fand volle Unterstützung. Nachfrage von Wolfgang Gottschlich: „Der aufgelöste Spielplatz in der Königsberger Straße wird als Abstellplatz für Boote genutzt. Ist das im Sinne der Gemeinde?“ Darüber sollen jetzt Gespräche aufgenommen werden. Bürgermeister Jürgen Meyer will Kostenvoranschläge zur Umrüstung von 85 Peitschenlampen auf LED anfordern.

In der von neun politischen und zwei Kirchengemeinden gemeinsam getragenen Diakoniestation in Winnert hat die Tagespflege ihre Arbeit aufgenommen. Einstimmig wurde der Abschluss des Vertrages mit dieser Einrichtung in Winnert gebilligt.

Einstimmig angenommen wurde auch der Haushalt 2014. Er sieht im Ergebnisplan Erträge von 1,772 Millionen Euro und Ausgaben von 2,064 Millionen Euro vor, der Fehlbetrag beträgt 292.400 Euro.

Der Bürgermeister teilte mit, dass die Gemeinde ein Grundstück geschenkt bekommen hat. Dadurch sei die Bauhoferweiterung möglich, dessen Finanzierung aber noch nicht steht. Um den seit mehr als 100 Jahren bestehenden traditionellen Pfingstmarkt am Leben zu erhalten, werden die Standgebühren ab sofort um 20 Prozent gesenkt. Dazu Bürgermeister Jürgen Meyer: „Ich möchte nicht der Totengräber dieses Traditionsmarktes sein. Rundherum sind größere Märkte in Garding, Friedrichstadt und Lunden bereits verschwunden.“ Bei einer Gegenstimme wurde der Vorschlag des Bürgermeisters angenommen.

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erstellt am 24.Jan.2014 | 07:00 Uhr

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