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Husumer Nachrichten

17. August 2017 | 08:08 Uhr

Aufregung um einen Kinderspielplatz

vom

Abbau der Spielgeräte am Tönninger Badestrand erregt die Gemüter / Stadt will schnellstmöglich für Ersatz sorgen

Tönning | Für Empörung unter vielen Tönningern und ihren Gästen hat die Ankündigung der Stadt gesorgt, die Spielgeräte am Badestrand zu demontieren. Vor allen Dingen der Zeitpunkt, jetzt mitten im Sommer während der Saison, regt viele auf - auch vor dem Hintergrund, dass 2011 das große Kinderplanschbecken am Eiderstrand zugeschüttet worden war. Es war zu teuer im Unterhalt geworden.

"Wir haben zwar ständig die hölzernen Spielgeräte und die Seilbahn am Badestrand überprüft", erklärte der Büro leitende Beamte der Stadt, Heinrich Pieper, "doch jetzt ergab eine eingehende Untersuchung, dass eine 100prozentige Betriebssicherheit nicht mehr gegeben ist." Deshalb habe sich die Stadt entschlossen, nach gut 30 Jahren die Anlage zu demontieren und durch neue Geräte zu ersetzen. Im laufenden Haushalt des Eigenbetriebs Tourismus und Freizeit sei dafür auch noch Spielraum, wie Pieper weiter ausführte: "Für die 20 000 bis 30 000 Euro, die diese Maßnahme etwa kosten wird, müssen keine neuen Schulden gemacht werden." Das hölzerne Klettergerüst mit der angehängten Seilbahn ist inzwischen verschwunden, und nach den Worten des Büro leitenden Beamten laufen derzeit Gespräche mit den Herstellern, welche Geräte neu aufgestellt werden können. "Wir bekommen hier sicher nicht einen 1:1-Ersatz, doch soll es eine ähnliche Anlage werden", betonte Heinrich Pieper. "Und je nach den möglichen Lieferfristen rechnen wir mit der Erneuerung in den nächsten Monaten. Auf jeden Fall stehen die neuen Geräte noch im dritten Quartal dieses Jahres am Badestrand."

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erstellt am 02.Aug.2013 | 03:59 Uhr

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