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Reparatur-Bedarf : Aufräumen nach den Stürmen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Am Strand von St. Peter-Ording werden erste Orkanschäden grundlegend beseitigt, um rechtzeitig zum Frühjahr wieder alles hübsch zu haben. Unter anderem hatte es den Fußgänger- und der Fahrradsteg am Ordinger Strand schwer erwischt.

In St. Peter-Ording sind die Vorbereitungen auf den Saisonbeginn gestartet. Am Ordinger Strand werden als erstes die Stege wieder instand gesetzt. Das Sturmtief „Xaver“ und die von ihm ausgelösten Sturmfluten hatten sie und die Dünen stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Dünenkanten sind abgebrochen und zeigen sich steil und kantig. Ihre Sandmassen haben sich in Richtung Strand verteilt. Beim Übergang Köhlbrand ist der Fußgängersteg zum Teil von Sand verdeckt. Der Bohlenweg für Radfahrer wurde durch die Hochwasser stark beschädigt. Die vier Meter langen und drei Meter breiten Holzelemente mussten auf längeren Strecken sogar abgebaut werden. In einer Ecke auf dem Parkplatz lagertern sie seit dem Orkan und warteten auf ihre Wiederverwendung. Jetzt ist es so weit.

Fünf Mann sind mit den ersten Arbeiten am Fahrradsteg beschäftigt. Sie sind warm angezogen, denn der kräftige Wind ist unangenehm. Die fünf Grad Celsius fühlen sich eher frostig an. Auch Handschuhe braucht man auf jeden Fall. Reinhard Plähn von der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording weist Lohnunternehmer Reinhard Merkner aus Kirchspiel Garding auf seinem Raupenbagger kurz ein. Er soll die Träger der abgebauten Stegelemente von den Sandmassen befreien, damit sie dann nach entsprechender Herrichtung wieder aufgelegt werden können. Bis zum Abend, denkt Merkner, wird er seinen Auftrag erledigt haben.

Weiter in Richtung Strand sind Thomas Hems, Rüdiger Manderla und Stephan Bielfeldt damit beschäftigt, die Stegelemente wieder auf Vordermann zu bringen, unter anderem werden Bretter ersetzt. Reinhard Plähn stößt nun zu ihnen. Diese Vier bilden das Team der Tourismus-Zentrale zur Wiederherstellung des besonders im Sommer intensiv genutzten Bohlenwegs. Mit drei Wochen Arbeit rechnen sie, wenn alles gut geht, Wind und Wetter mitspielen und Stürme mit Strandüberflutungen im Gefolge ihnen keinen Strich durch die Rechnung machen.„Eventuell müssen wir in Wathosen arbeiten. Hauptsache, der Steg bleibt liegen“, so Thomas Hems, blickt kurz auf und arbeitet wie seine Teamkollegen weiter. Reinhard Plähn ist dabei, die Bohlenplatten mit neuer Verankerung zu versehen, die anderen drei sind mit der Vormontage der etwa eine Tonne schweren Elemente beschäftigt. Mit Hilfe des Radladers werden sie dann auf die Träger aufgelegt und gut befestigt. Bretter müssen da noch ersetzt und Lücken geschlossen werden. Strandbesucher werden das Team bei seinen Arbeiten in den nächsten Tagen beobachten können. Ab März wird der Steg wohl wieder zu nutzen sein. Dann denkt sicher keiner daran, dass hier bei kaltem Wind im Februar an der Beseitigung der Winterschäden gearbeitet worden ist.
 

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