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Landschaftspflege in St. Peter-Ording : Aufräum-Aktion in den Dünen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Unerwünschte Bäume werden zurzeit im Dünen-Gürtel von St. Peter-Ording entfernt. Heide und Gräser sollen damit eine bessere Chance zum Wachsen erhalten.

Mancher mag bei den Raupen- und Traktorspuren denken: Was ist denn hier passiert? Dabei sind es nur die verbliebenen und schon bald nicht mehr sichtbaren Spuren der Maschinenfahrzeuge, mit denen die Landschaftspflege in den Binnendünen von St. Peter-Ording ausgeführt werden. „Entkusseln“ nennt man diese Befreiung von Wildwuchs, vorwiegend Traubenkirsche, Küstenkiefern und Birken. Wie es aussehen wird, lässt sich durchaus ahnen. Entkusselt wurden nämlich bereits Binnendünenbereiche vom Südstrand aus in Richtung Böhl. Der Deich- und Hauptsielverband Eiderstedt (DHSV) führt gemäß seiner Satzung die Arbeiten aus. Er arbeitet mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreises zusammen. Das Umweltministerium finanziert diese Art Landschaftspflege im Rahmen der „Förderung von Schutz- und Entwicklungsmaßnahmen in Naturschutz- und Natura-2000-Gebieten und Flächen des Moorschutzprogramms“.

Ende Januar wurde diese Landschaftspflege nun weitergeführt, begonnen wurde in den Binnendünen hinter dem kleinen Spielplatz beim Kieferneck. Ferner wurden die im vergangenen Jahr begonnenen Maßnahmen im Dünengebiet binnendeichs beim Wanderweg von der Kirche St. Ulrich aus fortgesetzt. Das war jetzt vor allem noch Birkenwildwuchs. Zurzeit wird im seeseitig gelegenen hinteren Dünengebiet südlich vom Schimmelreiterweg und Hauke-Haien-Weg gearbeitet.

Am Montag (29. Februar) gibt es seitens des Umweltministeriums einen Behördentermin, in dem ein Managementplan für die Dünen auf den Weg gebracht werden soll. Vertreter aller betroffenen Einrichtungen vom Ministerium über den DHSV, die UNB, das LKN (Landesamt für Küsten- und Naturschutz), die Gemeinde, das Amt Eiderstedt, die Schutzstation Wattenmeer und weitere werden deswegen zusammen kommen. Der Managementplan wird danach im Umweltausschuss weiter bearbeitet.

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