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Husumer Hafentage 2017 : Auflagen sollen Spaß nicht trüben

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein neuer Fitness-Wettbewerb, keine Miss-Wahl mehr und ein verstärkter Fokus auf die Sicherheit: Die Organisatoren haben die Pläne für die diesjährigen Hafentage in Husum vorgestellt.

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2017 | 09:00 Uhr

Die Husumer Hafentage bekommen eine Frischzellenkur verpasst. Zumindest teilweise, denn auch auf viele bewährte Elemente wollen die Verantwortlichen bei der 36. Auflage des Volksfestes Anfang August nicht verzichten. Doch insbesondere durch das Live-Musikprogramm auf verschiedenen Bühnen und ein Streetfood-Festival rund ums Rathaus sollen in diesem Jahr mehr junge Gäste zu der Husumer Großveranstaltung angelockt werden (wir berichteten). Geschäftsführer Peter Becker von der Messe Husum und Congress ist sich sicher, dass sich diese Zielsetzung realisieren lässt. Aber zu Besucherzahlen will er – wie auch die Veranstalter in den Vorjahren – lieber keine Prognose anstellen.

Gestern stellten Becker und sein Team sowie einige Sponsorenvertreter Details des Events vom 2. bis 6. August vor. Endgültig in trockenen Tüchern dürfte das Programm indes erst in einigen Wochen sein; Mitte/Ende Juli sollen dann auch Flyer in einer Auflage von etwa 100  000 Exemplaren in der Region unters Volk gebracht werden.

Während Mitmach-Klassiker wie das Tauziehen am Sonntag, 6. August, (Anmeldung unter hafenevent@messehusum.de) oder die Optimisten- und Paddelregatten als unverzichtbar gelten, wurde etwa die Misswahl auf die Streichliste gesetzt. Stattdessen findet am Donnerstag, 3. August, der Fitness-Wettbewerb „Mok fast & bliev fit“ statt, bei dem sich sportliche Kandidaten im Spinning, Rudern und Seilspringen messen. Sportlich geht es auch beim Hafentagelauf (Anmeldung unter www.lav-husum.de) und beim Trendsport Stand-up-Paddling zu. Auf dem Programm stehen zudem Kulturveranstaltungen wie die Kleinkunstbühne des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerks.

„Auch ein Volksfest muss sich verändern“, sagte Peter Cohrs, jahrzehntelang in der Organisation der Hafentage tätig. Verschiedene Musikstile etwa seien „total wichtig“. Projektmanagerin Lisa Hansen, die eine Reihe junger Bands verpflichtet hat, verspricht aber auch Altbewährtes für ein breites Publikum. Das Programm findet sich unter www.hafentage-husum.de


Sicherheit auf den Hafentagen


Mehr noch als in früheren Jahren müssen sich die Verantwortlichen über Sicherheitsaspekte Gedanken machen - die Gefahr eines Terroranschlags kann man in kaum einem Winkel dieser Welt mehr ausschließen. Diese potenzielle Gefahr habe auch im Genehmigungsverfahren eine Rolle gespielt, berichtete Becker. „Aber wir haben uns nicht abschrecken lassen von den Auflagen“, fügte er an. Der Messe-Geschäftsführer sprach von einem „vernünftigen Sicherheitskonzept“. So sollen beispielsweise schwere Container an den Zugängen zum Festareal Lkw-Anschläge verhindern. Ein Rucksack-Verbot wie andernorts wird es indes nicht geben. Dies sei schwer umsetzbar, so Becker. Da das Gelände frei und ohne Eintritt zugänglich sei, seien keine Kontrollen möglich, zumal man auch Anwohner, die nach Hause wollen, schließlich nicht aufhalten könne.

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