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Gewerbegebiet Ost in Husum : Auf dem Weg in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Im Husumer Gewerbegebiet Ost entstehen neue Angebote für die Kunden – und für interessierte Unternehmen gibt es noch Erweiterungsflächen. Das Liegenschaftsamt ist sicher, bald alle Grundstücke veräußert zu haben.

An diversen Orten im Gewerbegebiet Ost wird derzeit mächtig gebaut und gebaggert. Zum Beispiel beim Hagebaumarkt in der Siemensstraße, wo eine weitere Halle errichtet wird, in der nach Fertigstellung die Gartenbaustoffe und das dazugehörige Sortiment untergebracht werden sollen. Die Kunden müssen dann nicht mehr durch das Hauptgebäude gehen, um entsprechende Artikel einzukaufen, denn Geschäftsführer Ole Singelmann hat sich etwas Besonderes ausgedacht. „Der Kunde kann gleich mit seinem Auto oder Lieferwagen durch die neue Halle fahren, die gewünschten Artikel direkt einladen und an einer eigens dafür eingerichteten Kasse bezahlen“, erläutert Singelmann das Konzept. Von Gartenzäunen und Pflastersteinen bis hin zu Holzartikeln für den Garten werde das Sortiment reichen.

Auch bei Georg C. im Marienhofweg wird es etwas Neues geben. Was genau, wird derzeit allerdings noch unter Verschluss gehalten. „Das werden wir zu gegebener Zeit bekannt machen“, war aus dem Unternehmen auf Anfrage zu hören.

Eine weitere Veränderung bahnt sich im erweiterten Gewerbegebiet an. Die Firma Worminghaus-Baustoffe in der Schobüller Straße ist vom Team Baucenter übernommen worden. Das wurde von dessen Zentrale in Süderbrarup bestätigt. Die derzeitigen Pläne sehen vor, dass das Unternehmen von der Schobüller Straße ins Gewerbegebiet umsiedeln wird. Die bisherige Gewerbefläche soll dann zum Wohngebiet umgewidmet werden.

„Bisher ist das aber nur eine grobe Planung“, sagt Michael Schirduan vom Liegenschaftsamt im Rathaus. Die Firma Team Baucenter habe diesen Wunsch geäußert und eine Fläche von mehreren tausend Quadratmetern sei hierfür auch reserviert worden. Doch es gebe weitere Gewerbegrundstücke, die bislang nicht vergeben wurden, so Schirduan weiter. So seien zum Beispiel alle Flächen im Endbereich von Otto-Hahn- und Forchhammerstraße nicht verkauft. Eine große Gewerbefläche entlang der Robert-Koch-Straße von 11  200 Quadratmetern Fläche sei ebenfalls zu haben. Und die Grundstücke in Nachbarschaft zum Regenrückhaltebecken, die zwischen 2200 und mehr als 16  000 Quadratmeter messen. Eine weitere noch nicht vergebene Fläche befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Plaza-Baumarkt, sie umfasst immerhin 7800 Quadratmeter. Einige Flächen seien aber bereits vorsorglich reserviert worden.

„Wir sind auf einem guten Weg, allen Grund und Boden im Gewerbegebiet zu veräußern“, so Schirduan. Nur einen weißen Fleck gebe es dann noch in der Liebigstraße. „Diese Nutzfläche ist aber im Privatbesitz – auf die haben wir keinen Einfluss.“

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