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Husumer Nachrichten

24. August 2017 | 01:41 Uhr

SSW zu CO2-Lager: : "Auf dem Holzweg"

vom

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW): Die Landesregierung muss das CO2-Projekt stoppen. Ihre Empfehlung ist es, ein geplantes Gesetz dazu im Bundesrat abzulehnen.

Nordfriesland | "Wir fordern die Landesregierung auf, das Projekt für eine mögliche CO2-Speicherung sofort zu stoppen." Das bekräftigt der SSW-Fraktionsvorsitzende, Ulrich Stellfeld-Petersen, im Vorfeld der Hauptausschuss-Sitzung des nordfriesischen Kreistages am Montag. Und in den Landtag bringt der SSW denn auch den Antrag ein, die Regierung in Kiel möge das geplante Gesetz zur Regelung der Abscheidung, des Transports und der dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) im Bundesrat ablehnen.

Ulrich Stellfeld-Petersen bezeichnete es mit Hinweis auf Aussagen von Wasserexperten als "vollkommen absurd" zu glauben, dass umweltschädliche Substanzen in einem unterirdischen Endlager dauerhaft von Mensch, Tier und Klima fern gehalten werden könnten. Überdies sei die Speicherung ein "energiepolitischer Holz weg", eine "Lebensverlängerung für eine veraltete Technologie" und die teuerste Methode der CO2-Entsorgung, für die auch noch zehn Prozent mehr Kohle verbrannt werden müsse. "Hier geht es nicht zuerst darum, das Klima zu retten, sondern finanzielle Interessen zu befriedigen und neue Kohlekraftwerke zu realisieren", so der SSW-Vertreter . Das zeige auch die Strategie, "uns zu Versuchsmäusen zu machen". Der SSW fordert, Gelder lieber in die regenerative Energieerzeugung zu investieren: "Da kann sich RWE in unserem Landkreis gut engagieren."

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erstellt am 12.Jun.2009 | 06:44 Uhr

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