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Auch Tetenbüll beteiligt sich an Friedhofskosten

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erstellt am 28.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Tetenbüll | So langsam scheint sich das Eiderstedter Dauer-Tema "Friedhofskosten" dem Ende zu nähern. In einigen Gemeinden wurde bereits für den Abschluss des Vertrages gestimmt, der vom Amt Eiderstedt gemeinsam mit der Kirchenverwaltung ausgehandelt worden ist. Auf der jüngsten Sitzung der Tetenbüller Gemeindevertretung hatten sich Wolfgang Beushausen (Amt Eiderstedt) und Roger Bodin von der Kirchenverwaltung eingefunden, um den Gemeindevertretern die Gründe für das entstandene Defizit und die künftigen Kosten genau zu erklären.

Bürgermeister Henning Möller, der nicht wieder als Gemeindevertreter kandidiert hat und somit seine letzte Sitzung als Bürgermeister leitete, fand es "wünschenswert, wenn wir auf Eiderstedt zu einer gemeinsamen Lösung kommen". Man sei auf dem besten Weg dazu, sagte Roger Bodin, denn immer mehr Gemeinden hätten bereits unterschrieben oder zumindest ihre Zustimmung signalisiert. Die eine oder andere Individualisierung des Vertrags sei noch zu machen, erklärte Beushausen, aber die Zahlen lägen vor, so dass sich die Gemeinden ein klares Bild machen könnten. Tetenbüll beteiligt sich demnach zur Hälfte an der Altlast (Defizit bis einschließlich 2011) von insgesamt 41 000 Euro, also mit 20 500 Euro. Fällig werden zudem nach dem jetzigen Kenntnisstand weitere 8600 Euro für 2012 und voraussichtlich 7800 Euro für 2013. Dies könne nach den Worten von Beushausen mit einem Nachtragshaushalt geschehen, der die nötigen 36 900 Euro auf die kommenden vier Jahre verteilt.

Roger Bodin wies daraufhin, dass so die spezielle Friedhofskultur auf Eiderstedt, wo die Gottesacker zumeist die historischen Kirchen umgeben, erhalten werden könne. Er fügte hinzu: "Theater sind Kultur, und müssen auch überall subventioniert werden. Ein Friedhof ist Kultur vor Ort, und warum sollte das nicht von der öffentlichen Hand unterstützt werden?" Protokollführer Christian Rach formulierte schließlich einen entsprechenden Beschlussvorschlag, der die vorgenannte Ratenzahlung beinhaltet, und die Gemeindevertreter stimmten einhellig zu.

Ebenso einstimmig votierten die Gemeindevertreter für das Ergebnis der Wegeschau, die im April vorgenommen worden war. Die zu verändernde Bewirtschaftungsordnung für das Gemeindehaus (die letzte Fassung datiert von 2005) wurde nicht diskutiert, sondern der neuen Gemeindevertretung nach der Wahl zur Abstimmung überlassen.

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