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Gelungener Tag : Attraktionen für Alt und Jung

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Das Sommerfest in Langenhorn zog mit Musik, Flohmarkt, Spiele-Parcours und buntem Bühnenprogramm wieder viele Besucher an. Mehr als 200 Stände waren allein für den Trödelmarkt aufgestellt.

Das mittlerweile 38. Sommerfest in Langenhorn ließ es an nichts fehlen. Bestes Wetter nach regenreicher Nacht, vor allem aber Spaß an der Freud bei einem randvollen Programm gab es gratis. Das weit über die Grenzen Nordfrieslands hinaus bekannte Sommer-Vergnügen lockte einmal mehr viele Menschen in das 3100-Seelen-Dorf mit der sechseinhalb Kilometer langen Dorfstraße. Das Besondere: „Alle Vereine ziehen an einem Strang und bringen sich ein“, fasste Kristina Bossen, eine der fünf Organisatoren, zusammen. Federführend war der Gewerbeverein in enger Zusammenarbeit mit den Bauhofmitarbeitern verantwortlich.

„Was für Menschenmassen, das erinnert mich direkt an das Oktoberfest“, staunte Markus Baierlein aus der Nähe von München, als er in der Morgensonne über den großen Flohmarkt schlenderte. Dennoch sei es ruhig und beschaulich: „Kein Lärm, kein Geschubse, nur fröhliche Leute“, stellte er fest. Mehr als 200 Stände waren aufgebaut. Für viele war es die Gelegenheit, die bisher sorgfältig gehorteten Schätze neuen Liebhabern anzubieten. Alte Radios, Porzellanwaren, Spielzeug und mehr – nützlich oder nicht – brachten die Händler oft weit unter Wert unter dem Motto „alles muss raus“ an die Frau oder den Mann. Auch der Gast aus Bayern hatte Erfolg. Er feilschte um jeden Cent für einen alten Plattenspieler und bekam ihn für drei Euro. „Zeit für ein Frühstück“, meinte er zufrieden und ließ sich die belegten Brötchen, von den Ehrenamtlerinnen des DRK-Ortsvereins Langenhorn schmecken.

Pastor i. R. Hans-Peter Spießwinkel, der den Gemeindeseelsorger Hans-Guido Jäckel vertrat, freute sich über eine volle Kirche beim traditionellen plattdeutschen Gottesdienst, bei dem der Gemischte Chor Langenhorn sang. „Es ist ein Geben und Nehmen dank vieler ehrenamtlicher Helfer beim Fest“, sagte er in seiner Predigt. „Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber es waren festliche Augenblicke“, so der Gast aus Bayern.

Bürgermeister Horst Petersen eröffnete in Begleitung der Frauen der Trachtengruppe „Hoorninger Donsere“ das fröhliche Fest und zugleich ein buntes Programm auf der Marktplatz-Bühne. Während viele Besucher Wiensupp un Schink, von den Aktiven der Landfrauen und Mädchengilde zubereitet, oder andere kulinarische Köstlichkeiten genossen, setzten die Jagdhornbläser, der Feuerwehrmusikzug, Inge Lorenzen mit Gitarre und Gesang sowie die Mitglieder der Band „Ceenot71“ musikalische Akzente. Zur Sache ging es, als die Niebüller Tanzformation „Move it up“ ihre Show aufführte. Viel Abwechslung und Spaß gab es für die Kinder mit Kutsch-und Karussellfahrten, Kasperle-Theater oder auf der zehn Meter langen Rutsche des Technischen Hilfswerkes (THW). Die Ehrenamtler vom TSV mit deren Vorsitzender Mareike Steiner zogen die Kids mit ihrem Parcours mit Torwandschießen und vielen weiteren Aktionen an. Mit fetzigen Rhythmen klang das Fest aus. Zur Musik von der Band „Top Union“ wurde getanzt. „Wir sind sehr zufrieden“, so die einhellige Meinung der Macher: Kristina Bossen, Karsten Steinauer, Judith Rücker, Holger Hunecke und Karsten Junker. Dank vieler Sponsoren aus der Geschäftswelt des Ortes und der Umgebung konnte eine Tombola ausgespielt werden.




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