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Friedrich-Paulsen-Schule in Langenhorn : Asphalt-Platz wurde zur Spiel-Insel

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Langenhorner bündelten alle Kräfte und gestalteten den alten Schulhof völlig um.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 08:10 Uhr

Langenhorn | Pünktlich zum 50-jährigen Bestehen des Schulvereins Langenhorn ist er nach fast einem Jahr fertig geworden - der neu gestaltete Schulhof der Friedrich-Paulsen-Schule. Dort, wo früher Asphalt aufgebracht war, entstand eine "Spiel-Insel" mit weichem Untergrund, umrandet mit Rollrasen. Darauf sind neben der großen Schaukel als Mittelpunkt Wippsteine, ein Schaukel-Reck, und ein Karussel untergebracht worden.

"Viele Sponsoren und freiwillige Helfer haben das möglich gemacht. So stelle ich mir Dorfleben vor", sagte Bürgermeister Horst Petersen im Rahmen einer kleinen Feierstunde. "Die Eigeninitiative war gewaltig und beispielhaft", bekräftigte Schulverbandsvorsteher Sven Paulsen. 42 697 Euro seien investiert worden. Zudem hatte eine Fachfirma aus dem Ort kostenlos den alten Fahrradschuppen aus Eternit entsorgt. Ein neuer aus Holz steht jetzt an dessen Stelle, errichtet durch Eigenleistung und tatkräftige Unternehmenshilfe. Der Schulverband beteiligte sich mit 22197 Euro sowie die Gemeinde Langenhorn inklusive Leistungen der Bauhofmitarbeiter mit 3500 Euro. Unternehmen aus dem Ort leisteten Arbeiten im Wert von 9000 Euro, ohne sie in Rechnung zu stellen. Restliche 8000 Euro Spendengelder warb der Schulverein durch Sammlungen und diverse Aktionen ein.

Karin Freese, Mutter und Mitglied im Schulverein, hatte das Projekt vor Jahr und Tag angestoßen. Bald waren Maike Beckmann-Petersen, Susanne Grünberg, Mareike Jacobsen, Anja Albertsen und Renate Bendixen mit im Planungsteam. Viele Väter und Mütter boten ihre Hilfe an, Hausmeister Jan Hanssen wirkte als aktiver ehrenamtlicher Bauleiter mit. Christoph Brockmann vom Amt Mittleres Nordfriesland oblag die fachliche Leitung. "Wir haben uns alle gut ergänzt", so Freese. Ohne die vielen Langenhorner Firmen und Spenden von Privatleuten und Bankinstituten hätte das alles nicht gewuppt werden können. Dankbar sei sie für die Unterstützung aller. "Die Schüler haben den Platz angenommen", so Schulleiter Hans Joachim Hoffmann. Selbst die Größeren, die morgens mit dem Bus zu weiterführenden Schulen fahren, würden ihre Wartezeiten an der Haltestelle mit Schaukeln oder Toben auf dem Terrain verkürzen, berichtete der Hausmeister.

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