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Kultur im Ohlsenhaus : Arno Surminski liest in Süderstapel

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Schriftsteller Arno Surminski eröffnet die Reihe „Kultur im Ohlsenhaus“ am 12. Mai. Bis zum 8. September geht es dort bei den Lesungen heiter bis kriminell zu.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Auch in diesem Jahr präsentiert die Gemeinde Süderstapel in der Reihe „Kultur im Ohlsenhaus“ wieder ein attraktives Programm für Einheimische und Gäste. Fünf Literaturveranstaltungen werden angeboten, eine bunte Mischung aus Liebe und Tod, Heimat und Abenteuer, Heiterkeit und Spannung – und das teils auf Plattdeutsch, teils auf Hochdeutsch.

Die Veranstaltungen im Ohlsenhaus in Süderstapel, Mühlenstraße 1, beginnen jeweils um 20 Uhr. Es gibt auch eine Jahreskarte für alle Termine. Karten sind im Vorverkauf in Süderstapel bei Blumen-Rahn (bis Mai) und in Friedrichstadt in der Buchhandlung Jan Stümpel erhältlich.

Zu Beginn gleich ein literarischer Leckerbissen: Am 12. Mai kommt der große Erzähler Arno Surminski in den Ort an der Eider. Zentrale Themen seines Werks sind seine ostpreußische Heimat und das Schicksal der Vertriebenen und Flüchtlinge. Im Ohlsenhaus liest Arno Surminski aus seinem neuen Erzählband „Als der Krieg zu Ende ging“. Am 15. Juni schildert die Hamburger Schriftstellerin Susanne Bienwald in ihrem Roman „Da geht einer“ die abenteuerliche Wanderung des jungen Schriftstellers Friedrich Hebbel von München nach Hamburg. Zusätzlich gibt sie einen Einblick in ihren im Frühjahr 2016 erschienenen Roman „Wittensee“, eine Geschichte über den Norden, die Stille, das Meer und die Liebe. Die Autorin Mareike Krügel kommt am 14. Juli ins Ohlsenhaus. Das Buch „Die Tochter meines Vaters“, aus dem sie in Süderstapel liest, ist ein nicht alltäglicher Entwicklungsroman und eine ergreifend-komische Familiengeschichte voll trockenem Sprachwitz. Daneben wird Mareike Krügel ihr neues Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Sieh mich an“ vorstellen.

Der 18. August steht unter dem Motto „Eiderstedt – du himmelweiter Unterschied“. Der Gardinger Künstler Dieter Staacken trägt mal heitere, mal besinnliche Riemels und Döntjes vor, auf Platt- und Hochdeutsch. Uwe Herms lebt seit langem als freier Schriftsteller in Poppenbüll. Er wird Auszüge aus seiner Erzählung „Das Haus in Eiderstedt“ und aus anderen Werken lesen. Den Abschluss der Reihe macht am 8. September die streitbare Wissenschaftlerin und erfolgreiche Schriftstellerin Kari Köster-Lösche. Im Ohlsenhaus liest die Autorin aus ihrem neuen Kriminalroman „Tod im Biikefeuer“. Viele kleine historische Hinweise machen aus dem Krimi ganz nebenbei eine unterhaltsame friesische Geschichtsstunde.

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