zur Navigation springen

technische Panne : Arbeiten an Trinkwasserleitung dauern länger

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein falsch kalibriertes Schweißgerät sorgt dafür, dass sich der Austausch der Trinkwasserhauptleitung für Husum und Mildstedt um etwa sechs Wochen verzögert.

Die Arbeiten an den Trinkwasserleitungen im Rosendahler Weg lagen bisher im Plan: Dort tauscht die Stadtwerke Husum Netz GmbH (Husum Netz) derzeit die Hauptleitung für Trinkwasser auf einer Länge von 300 Metern aus. Durch den Fehler eines Dienstleisters verzögert sich der Abschluss jetzt aber um etwa sechs Wochen.

Auf rund 100 Metern hat ein falsch eingestelltes Schweißgerät dazu geführt, dass Verbindungen zwischen den Rohrstücken nicht einwandfrei hergestellt werden konnten. Der Servicepartner des Schweißgeräteherstellers hatte das Gerät falsch kalibriert; die fehlerhafte Einstellung ist bei einer Routinekontrolle ans Licht gekommen.

„Das ist zwar ärgerlich, aber nicht ganz auszuschließen“, erklärt Sönke Eggers, Technischer Leiter bei der Husum Netz. „Gut ist in diesem Fall, dass die Leitung derzeit nur provisorisch und parallel zur bisherigen betrieben wird. So lässt sich die betroffene Strecke ohne technische Schwierigkeiten austauschen.“ Der Graben werde also auf diesem Teilstück nochmals geöffnet.

Die Kunststoffleitungen, die der Husumer Netzbetreiber verbaut, werden mit speziellen Schweißgeräten über Muffen miteinander verbunden. Die falsche Kalibrierung führte dazu, dass die Verbindungen nicht optimal halten. Da eine Reparatur der Schweißnähte nicht möglich ist, wird in den kommenden Wochen der betroffene Abschnitt ausgetauscht. Die Arbeiten werden von der Leitungsbau Nord GmbH ausgeführt, einem langjährigen Vertragspartner der Husum Netz. Die zusätzlichen Kosten trägt die Versicherung des Verursachers.

Über diese Hauptleitung werden vom zentralen Wasserwerk kommend alle Haushalte in Husum und Mildstedt versorgt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen