zur Navigation springen
Husumer Nachrichten

16. Dezember 2017 | 22:01 Uhr

Ansturm auf die Jugendfeuerwehr

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Auf der Warteliste der Ahrenviöler Nachwuchstruppe stehen 20 Interessierte / Gemeinde will Gerätehaus ausbauen

Es ist ein Thema, das den Verantwortlichen der Gemeinden Ahrenviöl und Oster-Ohrstedt schon seit Langem Kopfzerbrechen bereitet: das Sondergebiet „SO Lager und Logistik“ auf dem Betriebsgelände der Firma Team-Bau. Es liegt im Grenzgebiet der beiden Gemeinden entlang der Kreisstraße 76.

Nach zähem Ringen hat Oster-Ohrstedt nun einem Satzungs-Beschluss zugestimmt. Um der Firma Getränke Tadsen grünes Licht für ihr Vorhaben zu geben, musste auch Ahrenviöl das Sondergebiet in einer Satzung festschreiben. Nach kurzer Beratung gaben die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung ein einstimmiges Votum dafür. Damit ist der Weg frei für die Pläne der Firma, die das Areal gekauft hat. Nach der Bundeswehr, der Firma Stahlbau Nord und der Firma Team-Bau-Energie ist Tadsen der vierte Eigentümer des Areals.

In ihrem Bericht ging Bürgermeisterin Edith Carstensen vor allem auf die Arbeit der Jugendfeuerwehr Ahrenviöl-Immenstedt ein. Dabei lobte sie die Aktivitäten des Nachwuchses. „Die Jugendfeuerwehr bildet die künftige Basis für den Brandschutz in der Gemeinde.“ Inzwischen sei die Warteliste auf 20 Interessierte angewachsen. Sie habe bereits Gespräche mit Wehrführer Timo Carstensen geführt, in denen es um das Gerätehaus ging, erklärte Carstensen. Schon im vergangenem Jahr entschied sich die Gemeinde für einen Neubau. „In dem integrierten Bildungsraum dürfen nur Veranstaltungen für die Jugendwehr sowie für die örtlichen Vereine abgehalten werden“, stellte die Bürgermeisterin klar. Ein Antrag bei der Aktiv-Region Eider-Treene-Sorge auf Förderung wurde bereits mit einer Zusage von 50  000 Euro beantwortet. Das derzeitige Gebäude sei zu klein geworden. Hinzu kommt, dass es in der Fahrzeughalle weder eine Heizung noch Toiletten gibt. Das Gremium beriet auch darüber, dass die Freiwillige Feuerwehr Ahrenviöl nach neuen gesetzlichen Regelungen einen Haushalt aufstellen muss, der die voraussichtliche Rücklage aufweist. „Er tritt aber erst in Kraft, wenn wir als Gemeinde zustimmen“, erläuterte die Bürgermeisterin.

Auch die neuen Regionalpläne des Landes waren an diesem Abend Thema. Statt bisher fünf wird es entsprechend der neuen Planungsräume künftig nur noch drei Regionalpläne geben. Anlass hierfür ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichtes zur Teilfortschreibung. Die Gemeinde muss einen Stellungnahme dazu abgeben. Carstensen schlug vor, diese nur in Absprache mit den Windmüllern zu verfassen. Dem stimmte das Gremium zu.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen