Reußenköge : Anfang und Ende von Reußenköge

Da Reußenköge keinen geschlossenen Ortskern hat, gibt es auch nicht die üblichen Ortseingangsschilder.
Da Reußenköge keinen geschlossenen Ortskern hat, gibt es auch nicht die üblichen Ortseingangsschilder.

Die Gemeindevertreter hätten gerne aussagekräftigere Ortsschilder für die Gemeinde Reußenköge, die deutlich machen, wo der Ort anfängt und aufhört.

Avatar_shz von
15. Oktober 2018, 14:35 Uhr

Reußenköge | Wo beginnt eigentlich die Gemeinde Reußenköge und wo endet sie? Das sollte nicht nur nach Meinung von Gemeindevertreterin Sabine Lorenzen zukünftig den Urlaubsgästen und Durchreisenden besser veranschaulicht werden. „Mir fehlen die Hinweise, wo die Gemeinde Reußenköge anfängt und aufhört“, erläuterte die Vertreterin in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung. Tatsächlich ist es so, dass es zwar die grünen Hinweisschilder mit den Namen der insgesamt sieben Köge gibt, doch Ortseingangsschilder mit der Aufschrift Reußenköge fehlen.

Bürgermeister Dirk Albrecht informierte dazu: „Da wir keinen Ort haben, gibt es auch keine entsprechenden Ortsschilder.“ Die Anregung von Vertreter Hans-Werner Schröder, die grünen Ortstafeln der Köge etwas größer zu gestalten und darunterzusetzen „Gemeinde Reußenköge“ kam gut an. Es reiche ja aus, so Schröder, die Tafeln explizit nur an drei markanten Stellen zu verändern, nämlich an der Landesstraße 278, von Struckum kommend, hinter der Schankwirtschaft „Deichshörn“, wo der Sophien-Magdalenen-Koog beginnt, von Ockholm aus (Landesstraße 11) am Übergang in den Sönke-Nissen-Koog, sowie von Bredstedt kommend (auf der Landesstraße 11), dort, wo der Sophien-Magdalenen-Koog beginnt. Hannelore Rabe gab zu bedenken, die Tafeln besser mit dem Namen „Gemeinde Reußenköge“ auszustatten und dann darunter den jeweiligen Koog mit Namen zu bezeichnen. Vielleicht, so ergänzte Lorenzen, gebe es ja auch noch ganz andere Möglichkeiten. Der Gemeinde-Chef versprach, das Thema mit Olaf Stadel, Leiter der zuständigen Straßenmeisterei, besprechen zu wollen.

Weiter lag dem Bürgermeister ein Antrag von Dr. Edgar Techow, Vorstandsvorsitzender der Elsbeth-und Werner-Tondern-Stiftung in Bredstedt, vor, in dem er ab 2019 um eine anteilige Kostenerstattung der Kommune für die öffentliche Einrichtung des Tondern-Treffd von jährlich 6000 Euro bittet. Bereits in der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Bredstedt hatte Dr. Techow informiert, dass die von der AktivRegion Nord als Anschubfinanzierung für den Tondern-Treff gezahlten jährlichen Fördermittel von 18 000 Euro – sie waren auf drei Jahre begrenzt (von 2016 bis 2018) – Ende 2018 wegfallen werden. Sein Wunsch wäre eine gedrittelte Kostenübernahme von Amt, Gemeinde Reußenköge und Stadt Bredstedt mit je 6000 Euro (wir berichteten). Begründet hatte er das Ansinnen damit, dass neben der Stadt alle Gemeinden des Amtes und die amtsfreie Kommune Reußenköge von der Einrichtung, die dank der Mitarbeiterinnen Dörte Stöber und Margret Werth, gut läuft und von vielen Senioren aus allen Orten genutzt wird, profitieren. Grundsätzlich werde alles inklusive Personalkosten aus dem Stiftungsvermögen sowie den Einkünften aus Mieten der Wohnanlage finanziert. Künftig kämen weitere Mieten für einige Wohnungen aus dem gegenüberliegenden im Bau befindlichen Objekt hinzu, die die Stiftung erworben habe. Auch die Gemeinde Reußenköge habe Wohnungen dort gekauft, um sie vorrangig ihren Senioren zur Verfügung zu stellen. Die beiden Kümmerinnen würden auch gewisse Hausmeistertätigkeiten ausüben, künftig auch für die neuen Wohneinheiten. „Grundsätzlich befürworte ich eine finanzielle Beteiligung. Die Einrichtung ist gut und sinnvoll. Es gibt vielfältige Angebote und unsere älteren Mitbürger haben gut davon“, erklärte der Bürgermeister zum Antrag. Dem Vorschlag von Hans-Werner Schröder, zunächst die Erstattung von jährlich 6000 Euro auf drei Jahre zu begrenzen und dann neu zu entscheiden, folgte das Gremium einstimmig.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen