Mildstedt : Anfang August ist alles fertig

Der Vorstand nach der Wahl mit Chef  Thomas Clausen (M.).  Foto: ume
Der Vorstand nach der Wahl mit Chef Thomas Clausen (M.). Foto: ume

Um- und Anbauten an der Regionalschule sind im im Zeitplan. Der Schul-Förderverein tagte.

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02. März 2013, 09:04 Uhr

Mildstedt | Wenn der Förderverein der Regionalschule Mildstedt mit Grundschulteil zur Jahresversammlung einlädt, dann nehmen auch immer der Bürgermeister und der Schulleiter teil. Zunächst aber berichtete Vorsitzender Thomas Clausen, dass die Haupteinnahmequelle der Beitrag der 170 Mitglieder sei, hinzu kämen Spenden und Erträge aus dem Kinderfest. Zur Umgestaltung des Schulhofes bewiesen die Initiatoren Findigkeit - so steht dort ein Container, in dem Schrott gesammelt wird, der wiederum zu Geld gemacht wird. Alltägliches und Ausgefallenes wird beschafft, beispielsweise eine Werkraum-Ausstattung oder ein Kondensatormikrofon. Pädagoge Christen Hingst: "Die Schülerfirma Cox & Co hat Preisgelder von mehr als 25 000 Euro eingetrieben. Der Förderverein ist mit 2700 Euro eingesprungen, als ein Defekt an der Abfüllmaschine auftrat." Klassenkassen werden unterstützt oder Sicherheitswesten angeschafft.

Nach den Wahlen geht der Vorstand jetzt in dieser Besetzung ins laufende Jahr: Vorsitzender Thomas Clausen, Vize Kirsten Clausen, Kassenwartin Susanne Ehlert, Schriftführer Alfred Wittern, Beisitzer Holger Meyer. Kassenprüferin ist jetzt Britta Petersen.

Schulleiter Stefan Knoll dankte für die tolle Unterstützung und versicherte, dass die Projekte nicht weniger werden. Ab August ist Mildstedt Gemeinschaftsschule. Aktuell werden 612 Schüler gezählt, im neuen Schuljahr wird mit 680 gerechnet, 43 Erstklässler sind angemeldet. Mehr als 100 Kinder kamen zum Schnuppertag. "Die Zahl von 78 Anmeldungen für die fünften Klassen werden wir locker erreichen", sagte Knoll. "Ich würde es schön finden, wenn die Schule einen Namen bekäme." Christen Hingst, seit 32 Jahren Lehrer an der Schule, erinnerte daran, "dass es ja schon mal den Vorschlag gab, sie in Mildau-Schule zu benennen".

Bürgermeister Bernd Heiber sagte, dass es die feste Zusicherung des Architekten gebe, dass der Umbau zum 1. August fertig sei. Der Geräteschuppen sei bereits im Bau, die Fahrradunterstände bestellt. Die Hattstedter und Horstedter Schüler bekamen bislang eine Fahrkarte bis zur Regelschule - der Regionalschule - bezahlt. Als Gemeinschaftsschule werden die Fahrkarten für sie nur noch bis Husum bezahlt. Daher wird sich Mildstedt an den Landrat wenden. Auch Knoll sagte: "Es geht nicht, dass Horstedter Schüler nicht in ihre weiterführende Schule kommen, ohne Fahrgeld dazuzubezahlen. Die Horstedter Schule ist uns angegliedert." Er berichtete weiter, dass das neue Kombispielgerät zwischen 25 000 und 30 000 Euro kosten wird. Schul-Elternbeirats-Vorsitzende Kirsten Clausen sagte, dass das Schulfest am 7. Juni stattfindet, erstmals für alle Schüler. Bislang nahmen nur die Klassen eins bis sechs teil.

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