zur Navigation springen

Festival in Süderstapel : An der Eider wird kräftig gerockt

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Musik satt gibt es morgen in Süderstapel – zwölf Stunden lang spielen ein gutes Dutzend Bands beim großen Festival. 120 Ehrenamtler haben das Spektakel mit Unterstützung der Dorfbewohner auf die Beine gestellt.

Das lange Warten hat ein Ende – morgen ist es endlich so weit: Pünktlich um 14 Uhr startet das Musikfestival „Rock an der Eider“ in Süderstapel. Dieses deutschlandweit bekannte Event findet zum achten Mal statt. Da wird das „Rock-an-der-Eider“-Team langsam übermütig – denn in diesem Jahr eröffnet der vereinseigene Chor das Festival, für das das ehrenamtliche Team mit seinen 120 Mitgliedern an seinem Motto „umsonst und draußen und für alle“ festhält.

An der Eider wird gerockt – und das zwölf Stunden lang, ununterbrochen auf zwei Bühnen und direkt am Strand. Bis zwei Uhr nachts präsentieren ein gutes Dutzend Festivalbands eine Bühnenshow, die es in sich hat: Deutschrock, Rap, Reggae, Rock-op-Platt, Folk, Ska, Liedermaching, Jazz, Beatboxing, Orgelfunk, Hip-Hop-Beats, Indie, Pop, Elektro, Percussion, Hip-Dansk-Folkemusik und vieles mehr. „Das gut durchmixte Repertoire überrascht mit Musik für jeden Geschmack und alle Generationen“, freut sich Stefan Wölk, Vorsitzender des Vereins Kunst und Kultur für Stapel.

Mit dabei sind mit „Leo & the Lineup“ sowie „Tumult“ zwei Bands aus dem benachbarten Dänemark vertreten, außerdem die diesjährigen „Hamburg rockt“-Gewinner „Quagga“, „Die Springer“ aus dem bayerischen Traunstein, „Liedfett“ aus Hamburg, die sicherlich auch ihren Erfolgstitel „Kommst Du mit?“ präsentieren werden. „Mega!Mega!“ reist aus Berlin an, und plattdeutschen Rock bietet „Die Tüdelband“ aus Hamburg. Folkrock aus den Niederlanden bringen „Town of Saints“ mit finnischer Geigerin und Sängerin herüber. Der Kieler Beatboxer „Shinigami“ wird auftreten, außerdem statt „The Tikkles“ die junge regionale Band „Elvis dies tomorrow“. Schließlich stehen die nordfriesisch-hamburgischen Bands „Torpus & the Art Directors“ sowie „Game Ove & die Spielfiguren“ auf der großen Bühne. Am Eiderstrand musiziert der Singer-Songwriter Thorge Jans alias „Mr. Plate“, der Percussionkünstler „Clas the Spoonman“ aus Hildesheim ist bereits zum fünften Mal dabei. Erneut gibt er vorab einen Percussion-Workshop für Stapeler Grundschulkinder und entwickelt gemeinsam mit ihnen Musikstücke. Präsentiert werden die Lieder von „Clas the Spoonman & the Spoonies“ auf der zweiten Festivalbühne.

„Neu im Programm ist außerdem eine ComicBox“, erzählt Birthe Dierks vom Organisationsteam, „und damit wird unser Musikfestival um eine weitere Kunstsparte ergänzt.“ Am Pure-O-Mat können Festivalbesucher ihre Wunschmotive vor Ort zeichnen lassen. Die Idee stammt vom Kieler Illustratorenkollektiv Pure fruit und wird in Kooperation mit dem Festival realisiert. Aber es geht noch weiter: Neben guter handgemachter Musik- und Zeichenkunst bietet „Rock an der Eider“ gemütliche Plätze am Eiderstrand und natürlich den Fluss zur Erfrischung. „Spontane Badegäste können sich bei uns sogar Handtücher leihen“, verrät Birthe Dierks. „Von 14 bis 18.30 Uhr gibt es zudem mit Mal- und Bastelecke, Tattoo- und Maskenstudio sowie Wasserspielen der Jugendfeuerwehr ein buntes Rahmenprogramm für die kleinen Musikfreunde.“

Große Unterstützung erhält der Verein von den Gemeinden Norder- und Süderstapel sowie den Feuerwehren. Durch Sach-, Zeit- und Geldspenden der ortsansässigen und überregionalen Gewerbetreibenden, der Fördermitglieder sowie der Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen wird solch ein Festival erst möglich gemacht. „Es ist einfach toll, dass wir mit dem Festival ganz Norder- und Süderstapel mobilisieren und so viele mit unserer Begeisterung anstecken“, freut sich Wölk. „Die Leute backen Kuchen für uns, stellen uns ihre Koppeln zur Verfügung, unsere Gemeindearbeiter unterstützen uns beim Auf- und Abbau. Die Feuerwehren übernehmen den Parkplatzdienst.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen