b5-Brücke bei Husum : An der B5-Brücke bei Husum droht ein Spalt

Die Metallplatten sollen dafür sorgen, dass die Straße erst einmal weiter befahren werden kann.
Die Metallplatten sollen dafür sorgen, dass die Straße erst einmal weiter befahren werden kann.

Bauwerk im Verlauf der B5 bei Husum soll in den kommenden Wochen saniert werden.

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23. Mai 2018, 07:00 Uhr

Nein, Autofahrer, die über die B5-Brücke die Schleswiger Chaussee überqueren, laufen nicht Gefahr, mit dem maroden Bauwerk in die Tiefe zu stürzen, beschwichtigt Heiko Tessenow. Und auch einen Vergleich mit der Rader Hochbrücke hält der Bereichsleiter des Landesbetriebs für Straßenbau (LBV) für übertrieben – auch wenn das Tempo auf der Brücke weiterhin auf 30 km/h gedrosselt ist. Dazu hatte sich der LBV am Freitag vor dem Pfingstwochenende spontan entschlossen, nachdem bei einer Routinekontrolle Mängel an der Brücke erkannt worden waren (wir berichteten).

Das Problem: Der Übergang zwischen der Fahrbahn auf der Brücke und der weiteren Straße hat Schaden genommen: Im schlimmsten Falle könne dieser Spalt aufreißen und eine Art Schlagloch über die gesamte Fahrbahnbreite bilden: „Und wenn da mit 100 km/h rüber gefahren wird, kommt das nicht so gut“, erklärt Tessenow. Deshalb wurde der am Übergang drohende Spalt nun erst einmal provisorisch mit Metallplatten abgedeckt.

In den kommenden Wochen soll die Brücke, die aus den 1980-er Jahren stammt, nun wieder in Stand gesetzt werden. Wann genau, ist noch unklar. Ob sie für die Reparaturen gesperrt werden muss, stehe noch nicht fest, sagte Tessenow. Zu den befürchteten Staus habe das Tempo-Limit bisher nicht geführt.

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