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70.000 Euro Investition : An de Knick: Der Endausbau kommt

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Der Mildstedter Planungsausschuss empfiehlt dem Gemeinderat, den Endausbau des Neubaugebietes An de Knick zu beginnen. Dafür sollen in den Haushalt für das nächste Jahr 70.000 Euro eingestellt werden.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Lange debattierte der Planungsausschuss der Gemeinde über den B-Plan 13. Der Plan umfasst den alten Ortskern mit Allee, Westerreihe, Osterreihe und Hauptstraße. „Ein großes Gebiet“, sagte Vorsitzender Reinhard Taube (SPD). Bereits in der vorangegangenen Ausschusssitzung war darüber diskutiert worden, speziell über die so genannte Hinterhofbebauung. Geschlossen empfahl der Ausschuss dem Gemeinderat die komplette Plan-Überarbeitung. Dann zum Endausbau des Baugebietes 18 (Straßenzug An de Knick). Dort sind alle Grundstücke verkauft, der Endausbau wird rund 70.000 Euro kosten. Taube: „Die Leute haben das bezahlt – das steht ihnen zu.“ Der Endausbau soll im Haushalt 2014 eingestellt werden. Vor jedem Grundstück im Bereich des Planes soll nach Rücksprache mit den Eigentümern ein Baum gepflanzt werden.

Angesichts der Tatsache, dass die Gemeinde über keine Baugrundstücke mehr verfügt, wurde über Entwicklungsmöglichkeiten debattiert. Begrüßt wurde, dass im alten Ortskern alte Häuser abgerissen werden und neu gebaut wird. In der nächsten Bauausschuss-Sitzung wird weiter über dieses Thema beraten.

Ein jetzt nicht genutzter Raum im Schulgebäude der Gemeinschaftsschule wird benötigt. Dazu muss aber ein zweiter Fluchtweg angelegt werden. Hans-Dieter Emmel (CDU) fragte nach, ob der Aufzug an der Schule jetzt genehmigt sei. Abgenommen wurde der 40.000 Euro teure Aufzug bei einer Prüfung nicht, „weil das Telefon im Aufzug nicht Tag und Nacht mit einer Notrufzentrale verbunden ist“. Das eingebaute läuft direkt beim Hausmeister auf. Antwort des Bürgermeisters – und ungläubiges Kopfschütteln: „Der TÜV-Prüfer hat nicht gewusst, dass dieser Aufzug kein Telefon benötigt.“ Vor der nächsten Sitzung will das Gremium die Schule unter die Lupe nehmen.

Zum Vertrag mit dem Deich- und Hauptsielverband sagte Karl-Heinz Tieves: „Damit haben wir denen auch das Satzungsrecht übertragen. Ich habe ein ungutes Gefühl dabei.“ Husum berechnet derzeit 37 Cent pro Quadratmeter bei der Oberflächenentwässerung. Alle Mildstedter Besitzer sind angeschrieben worden, um ihre versiegelten Flächen zu melden. Dabei, so sagte der Bürgermeister, hätten 80 Prozent der Grundstücksbesitzer Angaben gemacht, die nicht zutreffen. In einer früheren Sitzung hatte Heiber bereits darauf hingewiesen, dass sich der Umfang versiegelter Flächen per Luftbild oder durch Kontrollen ermitteln lasse.

Auf Anregung von Gerda Sell (AWM) soll der Einbau eines Behinderten-WC in der Mildauhalle geprüft werden. Erneut wurde im Jugendzentrum eingebrochen – gestohlen wurden sämtliche Flachbildschirme und Verstärkeranlagen sowie weitere Elektronikteile.

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