Bach in der Husumer Marienkirche : Am Palmsonntag zur Johannes-Passion

Konzentrierte Gesichter bei den Probenarbeiten für die Johannes-Passion mit Kai Krakenberg (r.).
Konzentrierte Gesichter bei den Probenarbeiten für die Johannes-Passion mit Kai Krakenberg (r.).

Seit Anfang des Jahres hat die Stadtkantorei geübt: Johann Sebastian Bachs schwieriges Werk erklingt in St. Marien. Gespielt wird auf alten Instrumenten. Dadurch bekommen die Zuhörer einen Eindruck, wie die Musik zu Bachs Zeiten geklungen haben muss.

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08. April 2014, 11:00 Uhr

Mit der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) will die Husumer Stadtkantorei am Palmsonntag, 13. April, ab 18 Uhr in der Marienkirche ein musikalisches Glanzlicht setzen. Einlass ist ab 17.15 Uhr. Noch sind für dieses Konzert im Vorverkauf Karten bei der Schlossbuchhandlung zu haben. Besonders im Kirchenschiff sind noch zahlreiche Plätze frei. Seit Anfang des Jahres üben die Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Kai Krakenberg die vollständig erhaltene Passion des Meisters ein.

Bei der Aufführung am Palmsonntag werden sie vom Göttinger Barockorchester unterstützt. Gespielt wird auf alten Instrumenten. Dadurch bekommen die Zuhörer einen Eindruck, wie das Werk zu Bachs Zeiten geklungen haben muss. Solisten des etwa zweistündigen Konzertabends sind Darlene Ann Dobisch (Sopran), Susanne Frank (Alt), Richard Tamas (Tenor/Evangelist) sowie Erik Ginzburg (Bass/Christus). „Für Musik- und Bach-Liebhaber ist die Aufführung eine gute Gelegenheit, das Werk einmal vollständig zu hören“, sagt Krakenberg. Die Johannes-Passion ist die früheste der bekannten Passions-Musiken von Bach und gilt unter Kennern des Komponisten auch als sein schwierigstes Werk. Am 7. April 1724 dirigierte Thomaskantor Johann Sebastian Bach seine Passion zum ersten Mal in der Leipziger Nikolaikirche.

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