Husum : Altes Metall weg - Neue Medien her

Für ihre Aktion richtet Theodor-Storm-Schule sogar "Schrottline" ein

shz.de von
13. März 2012, 06:51 Uhr

Husum | An Bildungseinrichtungen ist der Einsatz von sogenannten Neuen Medien heutzutage unabdingbar, der Bedarf an modernen Kommunikationsmitteln entsprechend gewaltig. Das gilt natürlich auch für die rund 1200 Gymnasiasten der Theodor-Storm-Schule (TSS). Leider reichen dort die zur Verfügung stehenden Etats nicht aus, um für adäquate Ausstattungen zu sorgen. "Aktuell gehören Laptops, Beamer und elektronische Wandtafeln - Whiteboards - einfach zu einem zeitgemäßen Unterricht dazu", so Schulleiterin Sibylle Karschin. "Schließlich wollen wir unsere jungen Menschen optimal auf private und berufliche Anforderungen der heutigen Wissensgesellschaft vorbereiten und sie mit dem multimedialen Lernen vertraut machen."

Um das Budget für weitere, notwendige Anschaffungen aufzustocken, haben Schüler und Eltern zusammen mit der Schulleitung eine ungewöhnliche Maßnahme entwickelt: "Pünktlich zum Frühjahrsputz starten wir am Sonnabend, 24. März, eine große Sammelaktion. Wer alte Metallgegenstände hat, kann sie bei unserer Aktion ,Altes Metall für Neue Medien kostenlos abgeben und tut dazu noch etwas Gutes", so Brian Zube, Schulsprecher der TSS. Seien es Pfannen, Töpfe, Kerzenständer, Blumen-Übertöpfe, alte Fahrräder, Waschmaschinen oder Trockner und natürlich Kabel: Jedes Gramm Metall bringt "Bares". Gesammelt wird von 11 bis 15 Uhr am neuen Gebäude der Firma Fischer & Tausche FTCap, Carl-Benz-Straße 1, am Ende der Otto-Hahn-Straße im Industriegebiet.

"Für größere Mengen Schrott, die nicht transportiert werden können, haben wir extra eine ,Schrottline eingerichtet", erklärt Zube. Wenn es unter Telefon 0177/3297940 klingelt, wird zusammen mit dem Spender die Abholung organisiert, verspricht der Schulsprecher. Weitere Informationen sind auch auf der TSS-Homepage im Internet unter www.tss-husum.de zu finden.

"Wenn die Aktion erfolgreich ist, werden wir sie sicher wiederholen", so Karschin. "Sollten sich auch die Betriebe in unserer unmittelbaren Nachbarschaft beteiligen, sind wir für jede Spende, sei es Metall oder Geld, sehr dankbar."

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