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Husumer Nachrichten

19. Oktober 2017 | 09:29 Uhr

Alle müssen fit sein

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Ein spannender Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Tetenbüll

von
erstellt am 30.Jan.2014 | 00:34 Uhr

Wir, die Viertklässler der Grundschule Tetenbüll, besuchten die Freiwillige Feuerwehr in unserem Dorf. Dort waren wir mit dem stellvertretenden Wehrführer Detlef Struve verabredet. Dieser hat uns viele Sachen gezeigt und erklärt. Er informierte uns, dass es die Feuerwehr in Tetenbüll schon über 80 Jahre gibt. Erstaunt waren wir, als er uns gesagt hatte, dass es nur drei bis vier Brände im Jahr gibt – zum Glück! Die beiden schweren Stürme „Xaver“ und „Christian“ waren die letzten Großeinsätze.

Detlef Struve hat uns gezeigt, was sich alles in einem Feuerwehrauto befindet, zum Beispiel eine Kettensäge, Schutzanzüge, Atemschutzmasken, Wasserschläuche und Atemluft-Flaschen, damit die Feuerwehrleute länger in brennenden Häusern atmen können. Wenn Feuerwehrmänner in ein brennendes Haus gehen, dürfen sie sich nicht länger als 20 Minuten drinnen aufhalten. Ohne Atemluft würde man nach drei Atemzügen ersticken. Froh waren wir, als Detlef Struve erzählt hat, dass noch kein Feuerwehrmann bei einem Einsatz ums Leben gekommen ist.

In ein Feuerwehrauto passen mit dem Fahrer neun Leute. Bei einem Großeinsatz müssen drei bis vier Löschfahrzeuge kommen. Ein Feuerwehrauto kann bis zu 100 Kilometer pro Stunde fahren.

Alle Viertklässler durften einen Schlauch halten und im Einsatzwagen sitzen. Wir erfuhren, dass das Wasser zum Löschen aus Teichen, Gräben und Hydranten kommt. Wenn das Wasser verschmutzt ist, wird es mit einem Filter, der sich am Fahrzeug befindet, gesäubert.

Um Mitglied der Feuerwehr werden zu können, muss man körperlich fit sein. Viele Feuerwehrmänner sind von Beruf Landwirt oder Handwerker und können bei einem Einsatz schnell vor Ort sein. Weil die Feuerwehr von Tetenbüll eine Freiwillige Feuerwehr ist, ist nicht immer einer auf der Feuerwehrwache. Zuletzt hat Detlef Struve die Sirene angemacht.
Das war ein toller Tag!

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