Alkoholisierte Gruppe belästigt Zugreisende zwischen Sylt und Husum

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14. Mai 2013, 03:59 Uhr

Husum/Westerland | Eine Gruppe von zehn Personen hat die Bundespolizei sowie die Westerländer und die Husumer Ordnungshüter auf der Insel Sylt und in der Storm-Stadt in Atem gehalten. Wie die Polizei jetzt mitteilt, kam es zu dem gemeinsamen Einsatz bereits am Himmelfahrtstag.

Besagte Gruppe hatte sich auf dem Westerländer Bahnhofsvorplatz versammelt. Kurze Zeit später, gegen 16.45 Uhr, setzte sie sich in Bewegung, ging durch den Bahnhof und bepöbelte lautstark Reisende. Als die Bundespolizisten, darunter drei Diensthundeführer, einschritten, wurden die alkoholisierten Männer am "Herrentag" zunehmend aggressiv. Um einer Eskalation vorzubeugen, wurde die Westerländer Polizei um Unterstützung gebeten. Ein Teil der Männer entfernte sich jetzt von der Gruppe. Es waren mittlerweile acht Polizisten im Einsatz.

Nachdem die Beamten die Personalien festgestellt hatten, sprach man ein Platzverweis für den Westerländer Bahnhof aus und forderten die verbleibenden fünf stark alkoholisierten Männer auf, die Insel mit dem nächsten Zug zu verlassen. Die Gruppe wurde dabei durch Sicherheitspersonal und die Polizei begleitet. Da die Männer auch im Zug Reisende belästigten, ein Zugabteil verunreinigten und das Sicherheitspersonal beleidigten, mussten bei der Ankunft des Zuges im Husumer Bahnhof abermals Kräfte der Husumer Polizei und der Bundespolizei zusammengezogen werden. Die mittlerweile wieder zehnköpfige Clique sollte den Zug auf Weisung des Zugbegleiters in der Storm-Stadt verlassen. Die Gruppe durfte schließlich weiterfahren, wurde aber durch fünf Bundespolizisten begleitet. Sie verließ den Zug in Dithmarschen. Auch dort konnte die eine Auseinandersetzung durch die Ordnungshüter verhindert werden.

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