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Elektro-Mobilität im Fokus : Aktiv-Regionen setzen auf E-Power

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

In der Flusslandschaft sollen zehn 93.000 Euro teure Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge entstehen. Die Eider-Treene-Sorge GmbH beantragt mit den Aktiv-Regionen Südliches Nordfriesland und Eider-Treene-Sorge Zuschüsse.

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erstellt am 11.Mär.2016 | 11:00 Uhr

Die Aktiv-Regionen Eider-Treene-Sorge und Südliches Nordfriesland setzen auf Elektro-Power. Beide haben nun über die Eider-Treene-Sorge GmbH ein Kooperationsprojekt „E-Ladesäulen in der Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge“ beim Vorstand angemeldet. Und in der Sitzung des Gremiums am Donnerstag, 17. März, im Sitzungsraum des Amtsgebäudes in Mildstedt, soll es im Einzelnen vorgestellt werden. Geplant ist die Errichtung von zehn Ladestationen in der Flusslandschaft. Die Kosten belaufen sich auf rund 93.000 Euro.

Schon seit längerem befassen sich die Planer der Eider-Treene-Sorge GmbH mit der Thematik Elektromobilität. Denn deren Gesellschafter leasen gegenwärtig im Verbund und im Rahmen des Förderprojektes „ePowered Fleet der Metropolregion Hamburg“ zehn BMW i3. Die Fahrzeuge dienen den Mitarbeitern der Amtsverwaltungen als Dienstwagen. Alle zehn sollen in einem individualisierbarem Corporate Design, unter anderem mit touristischen Motiven der Flusslandschaft beklebt werden. Dadurch, so heißt es in dem Antrag für die zehn Ladestationen, entsteht ein großer Wiedererkennungswert und die Fahrzeuge werden im Straßenverkehr sicher zu echten Hinguckern.

Um nicht nur die eigene Flotte am Laufen zu halten, sondern auch Gästen der Flusslandschaft, die mit E-Fahrzeug anreisen, das Nachtanken zu ermöglichen, sollen die Ladestationen aufgebaut werden. Die einzelnen Standorte stehen aber noch nicht fest, sie sollen nach der Genehmigung des Projektes durch den Vorstand in enger Absprache mit den jeweiligen Kommunen festgelegt werden. Allerdings, Friedrichstadt als Standort ist bereits eingeplant, schließlich ist es der zentrale Ort in der Region.

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses der Stadt teilte dies Bürgermeister Eggert Vogt mit. Unter anderem, obwohl noch keine Einzelheiten bekannt waren, wurde über einen möglichen Standort in der Stadt debattiert. Favorisiert wurde der Marktplatz, denn genau gegenüber des Rathauses befindet sich ein dafür geeigneter Platz. Da es sich bei den geplanten Ladestationen zudem nicht um die so genannten Schnell- ,sondern um Mittellader handelt, die in etwa drei bis vier Stunden ein E-Auto wieder volltanken, seien auch keine großartigen Kabelarbeiten notwendig, hieß es. Die Kooperationspartner für das Projekt sind die Ämter Arensharde, Eggebek, Hohner Harde, KLG Eider, Oeversee, Viöl, Nordsee-Treene und Kropp-Stapelholm. Einen großen Vorteil sehend die Planer auch darin, dass das Ladenetz im Verbund mit den genannten Ämtern geschaffen werden soll, dadurch würden die Anschaffungskosten erheblich reduziert. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 93.000 Euro könnte die Aktiv-Region , wenn der Vorstand zustimmt, einen Anteil von 40.000 Euro übernehmen.

Auch der am Sonntag, 1. Mai, geplante Regionaltag der Aktiv-Regionen in Friedrichstadt hat das Thema E-Mobilität zum Mittelpunkt, sagt etwa Regionalplaner Yannek Drees von der Eider-Trene-Sorge GmbH. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung auf dem historischen Marktplatz des Holländerstädtchens laufen auf Hochtouren. Den ganzen Tag über können Elektroautos und E-Bikes getestet werden und Experten beraten zu klimaschonenden Fortbewegungsformen. Auch wer etwas über den sinnvollen Umgang mit Energie in den eigenen vier Wänden lernen möchte, findet echte Profis vor Ort: Das Energiesparmobil Schleswig-Holstein bietet nützliche Informationen und Beratung rund um die Themen Stromsparen und Smart Home.

Wer sich im Vorfeld an einer Befragung zum Thema Mobilität in der Eider-Treene-Sorge-Region beteiligt, für den kann sich das Mitmachen lohnen. Unter allen Teilnehmern werden ein E-Bike, eine Busreise für zwei Personen nach Berlin und ein Tablet-Computer verlost.

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