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Tragweite erkannt : Ahrenshöft zeigte Geschlossenheit

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mit einer Anschluss-Quote von 96,6 Prozent stellte die Einwohnerschaft die Weichen für die Umsetzung des Breitband-Projektes. Ein Ergebnis, das bundesweit einmalig sei, stellte Bürgermeister Manfred Peters fest.

Bürgermeister Manfred Peters ist zufrieden. Im vergangenen Jahr konnten größere Projekte in der Gemeinde Ahrenshöft abgeschlossen werden. Als eine der ersten Kommunen in der Region hat Ahrenshöft komplett ihre Straßenbeleuchtung auf die LED-Technik umgestellt. Entgegen der ursprünglichen Planung sind nun auch die letzten Pilzleuchten in der Krogkoppel, Am Kirchensteig, Meedeweg, Hochacker, Bäckerweg und Meiereiweg ausgetauscht worden. Finanziert wurde das aus Haushalts-Rücklagen. Die Gemeinde hatte schon gar nicht mehr mit einer Förderung gerechnet – da war der Bescheid über eine Zuwendung in Höhe von 14 000 Euro gekommen. So konnte das Projekt doch noch in einem Zug durchgeführt und dann als erledigt abgehakt werden, berichtete der Bürgermeister in der jüngsten Gemeindevertreter-Sitzung. Insgesamt wurden 50 000 Euro investiert.

Der Bauhof mit Werkraum konnte bis auf die Außenanlagen, die im Frühjahr angelegt werden sollen, fertig gestellt werden. Die Investitionssumme beläuft sich auf 50 000 Euro. Ein Tag der Offenen Tür ist in Planung. Im Baugebiet Am Kirchensteig ist die Abnahme des Endausbaus erfolgt. In diesem Jahr muss noch die Verschleißdecke aufgetragen werden. Zwei Bauplätze wären noch zu haben. Sie sind allerdings reserviert. Mit Hochdruck sucht die Gemeinde nun nach Möglichkeiten, um auch in Zukunft Bauwilligen Land anbieten zu können. „Wir möchten dem Ahrenshöfter Nachwuchs die Chance ermöglichen, hier ihr eigenes Nest bauen zu können“, so Peters. Derzeit wird das historische Backhaus energetisch saniert. Dafür stehen Fördermittel in Höhe von 20 000 Euro zur Verfügung.

Die Breitband-Versorgung konnte ebenfalls planmäßig abgeschlossen werden. „Mit 96,6 Prozent Anschlussquote haben unsere Bürgerinnen und Bürger das Projekt verwirklicht. Das ist bundesweit einmalig – mein Kompliment“, so der Bürgermeister.

Die Freiwillige Feuerwehr Ahrenshöft wird in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern. Sie soll mit einem neuen Löschfahrzeug LF/10 ausgestattet werden. Die Kosten dafür liegen bei rund 220 000 Euro. Ein Antrag zur Förderung sei auf den Weg gebracht worden, so Peters. „Wegen erhöhter Gefährdungs-Potenziale im Bereich der Abfallwirtschaft hoffe ich auf eine 50-prozentige Förderung“, so der Bürgermeister. Üblich seien nur 30 Prozent.

Eine gute Nachricht traf von der Straßenmeisterei Bredstedt ein: Die Dorfstraße, also die Kreisstraße, soll im zweiten Halbjahr 2014 auf einer Länge von 4,1 Kilometern saniert werden. Kostenpunkt: 700 000 Euro. „Danach fährt es sich wieder besser durch den Ort“, stellte Peters trocken fest und fügte hinzu: „Aber bitte nicht schneller.“

Gute Aussichten gibt es hinsichtlich einer Sanierung der Wege über die Flurbereinigung. Es winkt eine 60-prozentige Förderung durch das Land. Die Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung will demnächst beschließen. Danach wird das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume einen Wege- und Gewässerplan aufstellen.

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