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Husumer Nachrichten

14. Dezember 2017 | 18:30 Uhr

Landwirtschaft in NF : Achtung, Maisernte!

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die Maisernte läuft an: Nordfrieslands Bauernverbände bitten um Verständnis und gegenseitige Rücksichtnahme. Im Verkehr muss mit schweren Häckslern gerechnet werden.

Auf den Feldern in Nordfriesland ist die Maisernte angelaufen. Deshalb muss mit verstärktem landwirtschaftlichen Verkehr gerechnet werden. Die beiden Vorsitzenden der Kreisbauernverbände Husum-Eiderstedt und Südtondern, Melf Melfsen und Wolfgang Stapelfeldt, bitten alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Eindringlich appellieren sie aber auch an ihre Berufskollegen und die Lohnunternehmer, Rücksicht zu nehmen. In der kommenden Zeit fahren Trecker mit großen Anhängern zwischen den Feldern und den landwirtschaftlichen Betrieben hin und her, um die Ernte zu transportieren. Obwohl die eingesetzten Maschinen relativ langsam fahren, sollte das nicht zu gewagten Überholmanövern führen. Größe, Breite und Geschwindigkeit der Maschinen werden oft falsch eingeschätzt. Hinzu kommt, dass die Maschinen beim Abbiegen weit ausscheren müssen. Doch auch die Berufskollegen sollten nicht unterschätzen, wie die großen Geschütze bei zu schnellem Vorbeifahren auf Fußgänger und Radfahrer wirken. Viele Lohnunternehmer haben sich extra Kehrmaschinen angeschafft, die in den kommenden Wochen ununterbrochen täglich im Einsatz sein werden, betonen Melfsen und Stapelfeldt. Aber verschmutzte Fahrbahnen seien besonders bei nassem Herbstwetter nicht immer vermeidbar, auch wenn die Landwirte bemüht seien, diese so schnell möglich zu reinigen. Alle Beteiligten seien bemüht, die Beeinträchtigung für die Mitbürger so gering wie möglich zu halten. Melfsen rät den Bauern, lieber in der Häckselkette einen Häckselwagen mehr einzuplanen, damit langsamer gefahren werden kann. „Das schont nicht nur Feld- und Wirtschaftswege, sondern hilft auch gerade bei Gegenverkehr an schmalen Stellen.“ Stapelfeldt lobt, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren entspannt habe. Was jedoch nicht heiße, dass alles schon „hundertprozentig rund“ laufe. „Aber wir arbeiten daran“, beteuern die beiden Kreisvorsitzenden.

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