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Bürgermeister geht : Abschied an der Treeneschleife

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Schwabstedts langjähriger Bürgermeister Hans-Hermann Salzwedel wurde jetzt von der Gemeinde verabschiedet. Sein Nachfolger fand viele lobende Worte für Salzwedel, in dessen Amtszeit auch der Kindergarten entstand.

Der Segen kam sogar von oben: Strahlend blauer Himmel. Mit der Sonne um die Wette strahlten der verabschiedete langjährige Bürgermeister Hans- Hermann Salzwedel und die zahlreichen Ehrengäste. Angefangen vom Kommunalaufsichtsleiter Harry Schröder über den Amtsvorsteher Ralf Heßmann bis hin zum neuen Bürgermeister Jürgen Meyer, zahlreichen Gemeindevertretern, Feuerwehr sowie Vorstandsmitgliedern von Vereinen und Verbänden sowie Kindergarten.

Jürgen Meyer erinnerte „an gemeinsame Zeiten, in denen Hans-Hermann und ich zusammen mit der Bahn nach Husum fuhren.“ Ehrensache sei es dann gewesen, Skat zu spielen „und nicht vergessene Hausaufgaben nachzuholen oder abzuschreiben“. Hans-Hermann Salzwedel startete seine berufliche Karriere 1963 mit einer Lehre bei der Landesbezirkskasse in Husum – und fuhr weiterhin mit der Bahn. Ab 1970 folgte die Karriere bei der Kreisverwaltung. Am 24. April 1978 dann die Wahl zum Schwabstedter Gemeindeoberhaupt – und er blieb dies bis 1990. Feuerwehrhaus und Turnhalle entstanden, der Sportboothafen und die Kläranlage wurden ausgebaut. 1980 war das Haus des Kurgastes (Treenehaus) renoviert, 1986 entstand der Kindergarten, 1987 folgte der Kooperationsvertrag mit der Diakoniestation Winnert. Es folgten 18 Jahre ohne Salzwedel.

2008 gab es ein Wiederwahl – und die neue Mehrzweckhalle, ein neues großes Feuerwehrfahrzeug, Kindergartenumbau - „alles bekannte oder verwandte Themen“. Neu dazu kamen Hochzeiten im hölzernen Glockenturm mit dem Bürgermeister als Standesbeamten. „Hans-Hermann, ich danke Dir für Deine Arbeit für Schwabstedt.“ Weitere Dankesworte sprachen der Leitende Verwaltunsgbeamte des Amtes Nordsee-Treene, Claus Röhe, der mit mehreren Amtsmitarbeitern gekommen war, ebenso wie Amtsvorsteher Ralf Heßmann und die OKR-Vorsitzende Antje Müller-Guthof. Ja, und Tränen der Rührung flossen auch – insbesondere beim Liedvortrag der Kindergartenkinder („als ich noch klein war...“) unter Leitung von Annika Bellendorf und Birgit Hansen, die mit der Gitarre begleiteten.

Vor dem gemeinsamen Essen im Hotel zur Treene präsentierte Hans-Hermann Salzwedel einen ganz eigenen Rückblick: „Alles im Leben nimmt einmal ein Ende und nur der Wechsel ist beständig – diese Erkenntnis erleichtert das Abschiednehmen vom öffentlichen Ehrenamt. Natürlich: Leicht fällt dieser Abschied nicht.“ Salzwedel unterstrich, dass es nicht nur angenehme Tage gegeben habe. „Das Leben in unseren Gemeinden muss für alle Bürger lebenswert werden – so sehe ich kommunale Arbeit – das Wohl der Gemeinde muss im Mittelpunkt stehen. Man darf nicht nur verwalten, man muss auch gestalten – Ideen haben und nicht nur abnicken. Kreativität ist das Stichwort.“
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