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Genehmigung vom Ministerium : Abitur ist nun auch in Tönning möglich

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Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Vom kommenden Schuljahr an wird an der Eider-Treene-Schule eine Oberstufe eingerichtet. Das Bildungsministerium hat seine Zustimmung erteilt. Zunächst wird das Modell für drei Jahre getestet. Dann wird endgültig entschieden.

Große Freude in Tönning: Das schleswig-holsteinische Bildungsministerium hat die Genehmigung für die Oberstufe an der Gemeinschaftsschule erteilt. Sie ist damit die erste dieser Art in Nordfriesland. Nun ist es vom kommenden Schuljahr an möglich, an der Eider-Treene-Schule in die elfte Klasse aufzusteigen und dann in drei Jahren das Abitur zu machen. Schüler aus Tönning und Umgebung müssen nun nicht mehr nach St. Peter-Ording oder Husum wechseln. Auch für Jugendliche der Friedrichstädter Gemeinschaftsschule eröffnet dies neue Perspektiven, da sie eine Außenstelle der Tönninger Einrichtung ist. Außerdem hatten bereits Eltern aus dem nördlichen Dithmarschen Interesse bekundet. Die Oberstufe wird zunächst für drei Jahre testweise eingerichtet. Danach wird erneut entschieden.

Die Pläne Tönnings waren von Landrat Dieter Harrsen und einigen Fraktionsvorsitzenden des Kreistags kritisch gesehen worden. In einer Stellungnahme hatte Harrsen Mitte des Monats das Ministerium gebeten, die Oberstufe nicht zuzulassen, da er um den Fortbestand des Nordseegymnasiums in St. Peter-Ording fürchtet, das zudem von vielen Internatsschülern besucht wird (wir berichteten). Doch das Ministerium teilt die Sorge des Kreises nicht, wie es mitteilt. Auch der Schulverband Eiderstedt, der für die Einrichtung im Nordseebad zuständig ist, hatte Kritik geäußert.

Träger der Eider-Treene-Schule ist die Stadt Tönning. Die SPD-Fraktion der Stadtvertretung hatte im Frühjahr vergangenen Jahres den Antrag für eine Sekundarstufe II gestellt. Zunächst war dieser vom Gremium abgelehnt worden. Der zuständige Fachausschuss war nicht zur Beratung herangezogen worden und forderte eine zweite Abstimmung. Diesmal fand sich eine knappe Mehrheit.

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erstellt am 29.Jan.2014 | 07:00 Uhr

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