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Tönning : 80.000 Euro für marode Weiße Brücke

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Mehr als nur Kosmetik: Die Weiße Brücke in Tönning ist laut Prüfung stärker beschädigt als vermutet.

Zwei wichtige Empfehlungsbeschlüsse segneten die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Tönning für die am 17. Juli tagenden Stadtvertreter einstimmig ab. Zum einen ging es um die Abwägung und den Satzungsbeschluss für die 2. Änderung des B-Plans Nr. 19 zwischen Ziegelhof, B 202, Bahnstrecke, Baugebiet an der Otto-Wiesner-Straße, Norderbootfahrt und Gardinger Chaussee. Wie berichtet ging es hier um die Linksabbiegespur von der Gardinger Chaussee her in Höhe Am Ziegelhof in das geplante Baugebiet. Ursprünglich von den städtischen Gremien nicht gewollt und nun doch auch nach zahlreichen Gesprächen mit den Entscheidungsträgern des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr für erforderlich gehalten, hatte sie die Planerin Barbara Bonin dann doch als Änderung einarbeiten müssen. Nach der erforderlichen erneuten Auslegung gingen Einwendungen nicht ein.

Weiter ging es um die Abwägung und Fassung des Lärmaktionsplanes. Insbesondere wurde mit aufgenommen, dass im Rahmen des künftigen Ausbaues der B 5 Flüsterasphalt zu verwenden ist. Die von den Stadtvertretern in ihrer April-Sitzung geäußerten Bedenken hinsichtlich des Lärmpegels, der durch Lastwagen entsteht (wir berichteten), greifen nach Aussage des Planers nicht. „Das sind fachbegrifflich sogenannte Impulslaute und zählen nicht zum dauerhaften Lärmpegel“, informierte Büroleiter Matthias Hasse. Dennoch sei für den Fall der Fälle ein entsprechender Hinweis aufgenommen worden.

Bauamtsleiter Kornelius Ruddeck berichtete, dass das Ausschreibungsverfahren hinsichtlich der Sanierung der Weißen Brücke noch läuft. Bisher seien zwei Angebote abgegeben worden, die zwischen 60.000 und 80.000 Euro liegen. In dieser Größenordnung war der Aufwand auch geschätzt worden. Fakt sei, dass das Bauwerk bis auf den Pylon abgerissen und neu aufgebaut werden muss. Anlässlich der routinemäßig durchgeführten Brückenprüfung durch einen Fachingenieur sei festgestellt worden, dass sowohl die Bohlen, Balken und Pfosten, als auch das Geländer, stark erodiert waren. Eine zuvor angedachte „Kosmetik“, also neuer Farbanstrich und Austausch maroder Teile durch Bauhofmitarbeiter, musste daher gecancelt werden.

Die kürzlich eingeweihte Badetreppe an der Eider erfreue sich bei Einheimischen und Gästen großer Beliebtheit. Es kämen auch positive Rückmeldungen. Der Umbau der Bücherei nach dem Umzug der Tourist-Info zum Markt laufe auf Hochtouren. Derzeit sei der Teppichverleger am Werk. Die neue Außengruppe des Städtischen Kindergartens geht am 15. August pünktlich an den Start. Der „Hobbitwagen“ ist bestellt und dürfte rechtzeitig geliefert werden. Falls nicht, könnte die Kinder übergangsweise als Schutzraum das nahe Jugendzentrum nutzen. Elf Anmeldungen liegen bereits vor. Für 16 Kinder biete die Naturgruppe Platz.

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erstellt am 13.Jul.2017 | 07:00 Uhr

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